Runterdrehen: Im Winter sollte man keine laute Musik im Auto hören

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Wer im Winter sicher Auto fahren möchte, sollte ein paar wesentliche Dinge beachten. Bei eisig kalten Temperaturen kann die Lautstärke der Musik den Unterschied machen.

Keine Frage, Autofahren ist bei Schnee, Kälte, Glätte und Blitzeis alles andere als entspannt. Zum Teil wird die Autofahrt zu einem gefährlichen Unterfangen. Deshalb gelten allgemeingültige Sicherheitsregeln, um Unfälle zu vermeiden. Bei widrigen Witterungsbedingungen ist es empfehlenswert, einen größeren Sicherheitsabstand zu halten und niedrigtourig zu fahren.

Unfallfrei und sicher durch den Winter

Laut ADAC sollte die Geschwindigkeit gedrosselt werden. Außerdem gilt es, sanft zu bremsen und allmählich zu beschleunigen. Autofahrer sollten in diesem Zusammenhang ruckartige Bewegungen am Lenkrad vermeiden. Mit diesen Tipps möchte der ADAC alle Autofahrer sicher ans Ziel bekommen.

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Erhöhtes Risiko durch laute Musik

Was hat das eisig kalte Wetter mit der Musik zu tun? Es gibt eine offizielle Studie, die belegt haben soll, dass laute Musik ab 70 dB die Aufmerksamkeit einschränken würde. Weitere negative Auswirkungen habe laute Musik auf die Reaktionsgeschwindigkeit. An verschneiten und eiskalten Tagen kann das schnell zum Unfallrisiko werden.

Ebenso wichtig für die Unfallvorsorge sind demnach die Fahrgeräusche, die Autofahrer nur wahrnehmen, wenn sie die Musik herunterdrehen. So laufen die Reifen auf trockenen Straßen ruhig und sind gekennzeichnet durch ein leises Abrollgeräusch. Ein eher tiefes und unregelmäßiges Rauschen kann Schneematsch und Schnee bedeuten. Auf Glatteis laufen Autos nahezu lautlos. Die Fahrer haben ein gleitendes Gefühl und können das Fahrzeug nur langsam lenken.

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Verbesserte Aufmerksamkeit durch leise Musik

Weitere Hinweise liefern die Motoren und ihre Drehzahl. Im Winter ist es ohnehin empfehlenswert, niedrigtourig zu fahren. Um dieses Niveau über die gesamte Fahrt zu halten, sollte man auf die Motorgeräusche und die Drehzahl hören. Wer die Musik ausschaltet, hört, wenn die Reifen beim Gasgeben durchdrehen.

Intuitiv machen es viele Menschen richtig: Kommt es zu einer brenzligen Situation, drehen sie die Musik leiser. Das ist zum Beispiel auch dann der Fall, wenn man versucht einzuparken oder man in einer Stadt fremd ist und einen Weg sucht. Das Gehirn kann sich auf eine Aufgabe am besten fokussieren, wenn es nicht abgelenkt wird.

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Auch die Art und Weise der Musik soll laut aktueller Studienlage den Geist beeinflussen. Demnach sei es empfehlenswert, etwas Entspanntes zu hören und aggressive Rhythmen sowie schnelle Lieder zu meiden.