Viele ahnungslos: Häufiger Fehler bei E-Auto – Motorschaden droht

Frau lädt ein E-Auto. Sie steckt das Kabel in die Ladebuchse und öffnet zu diesem Zweck auch den Tankdeckel. Das E-Auto ist weiß.
Symbolbild © istockphoto/Ralf Hahn

Viele Autobesitzer sind absolut ahnungslos und begehen einen häufigen Fehler bei ihrem E-Auto. Dabei droht ein Motorschaden, der ganz schön ins Geld gehen kann. Das sollten Autofahrer jetzt wissen.

Viele Autobesitzer machen aus Unwissenheit einen folgenschweren Fehler bei ihrem E-Auto. Dieser kann einen Motorschaden zur Folge haben, der enorm viel kosten kann. In diesem Artikel stellen wir drei der häufigsten Fehler vor, die man bei seinem Stromer machen kann.

Batterie ist das Kernstück

Das Kernstück eines jeden E-Autos ist die Batterie. Sie ist auch das teuerste, das man in einem Stromer finden kann. Umso wichtiger ist es, die Seele des Elektroautos gut zu pflegen und darauf zu achten, sie nicht zu beschädigen. Denn wer sich nicht um die Batterie kümmert, reduziert deren Lebensdauer und auch die Reichweite seines Autos enorm. Ein Tausch geht hier ordentlich ins Geld. Hier gibt es ein paar Tipps, anhand derer sich die Lebenserwartung der Batterie erheblich verlängern lässt und somit auch kein Motorschaden droht.

Diese drei Fehler machen die meisten

Dass die Akkuleistung irgendwann einmal nachlässt, gehört zu den Eigenschaften einer Batterie dazu und lässt sich auch nicht aufhalten. Diese Erscheinung kann man jedoch deutlich hinauszögern. Forscher konnten 2021 in einer Untersuchung zeigen, dass bei größerer Wärme und höherem Akkustand die Batterie schneller altert. Für E-Auto-Besitzer bedeutet dies: Wer sein Auto längere Zeit stehen lassen möchte, sollte den Akku zuvor nicht auf 100 Prozent aufladen. Es reicht ein Batteriestand von maximal 30 Prozent. Laut Experten ist sogar ein Akkustand von 10 oder 15 Prozent kein Problem. Niedriger sollte er aber nicht sein. Da E-Autos über Standby-Systeme verfügen, könnten diese dazu führen, dass sich die Batterie komplett entlädt.

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Ein weiterer großer Fehler, der beim E-Auto einen Motorschaden verursachen kann, ist, wenn man zu lange wartet, bis die Batterie wieder aufgeladen wird. Lässt man sie komplett entladen, führt dies zu einer erheblichen Verkürzung der Akku-Lebensdauer. Der Grund dafür ist, dass längere Ladephasen die Batterie deutlich mehr beanspruchen. Zwar spricht nichts dagegen, hin und wieder die komplette Kapazität des Akkus zu nutzen. Experten zufolge ist es jedoch am besten, das Auto bei einem Akkustand zwischen 50 und 75 Prozent zu nutzen.

Der dritte Fehler, den viele E-Auto-Besitzer begehen ist, die Batterie immer vollständig auf 100 Prozent zu laden. Dies verkürzt die Lebensdauer des Akkus enorm. Besser ist es laut Experten, einen Akkustand von 75 bis 80 Prozent zu erreichen. Wer sich an diese Werte hält, hat lange etwas von seinem E-Auto und riskiert keinen Motorschaden.