Ab März: Weitere Corona-Maßnahmen werden gestrichen

Menschen mit Coronamaske auf der Straße unterwegs
Symbolbild

Offiziell wurden die Corona-Pandemie und die Gefahrensituation für beendet erklärt. Erst kürzlich hat man die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgehoben. Nun werden weitere Corona-Maßnahmen gestrichen.

Glücklicherweise bleibt die Corona-Situation stabil. Deshalb werden zum 1. März Deutschlandweit weitere Schutzmaßnahmen aufgehoben. Alle Beschäftigten und Bewohner von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen müssen sich nicht mehr testen lassen und auch keine Masken mehr tragen. Diese Corona-Maßnahmen werden bis zum 7. April aufgehoben. Weitere folgen.

Diese Corona-Maßnahmen werden gestrichen

Auch Patienten in Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen müssen keine Masken mehr tragen. Schritt für Schritt sollen die letzten Corona-Schutzmaßnahmen bis Ostern auslaufen. Doch dafür erntet das Bundesgesundheitsministerium nicht nur Lob, sondern auch Kritik von Patientenschützern. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach von der SPD spricht mahnende Worte, denn seiner Meinung nach ist die Corona-Pandemie noch nicht vorbei. Sie habe aber ihren Schrecken verloren und seien im Alltag beherrschbar. Aus diesem Grund können weitere Corona-Maßnahmen aufgehoben werden.

Schrittweise Aufhebung bis Ostern: Aufhebung der Corona-Maßnahmen

Lesen Sie auch
Deutschlands beliebtester Traditionsbetrieb kündigt Kahlschlag an

Man wolle die verbleibenden Vorschriften schrittweise, konkret in zwei Schritten, zunächst am 1. März und dann am Karfreitag, 7. April, auslaufen lassen. Insbesondere der Wegfall der Testpflicht soll eine Erleichterung im Berufsalltag mit sich bringen. Zuletzt waren die unterschiedlichen Regelungen zur Maskenpflicht in die Kritik geraten. Diese haben eher zu Problemen als zu einem funktionierenden Schutz geführt.

Außerdem hatte die Veröffentlichung und Abschaffung der Corona-Maßnahmen zu heftiger Kritik der Deutschen Stiftung Patientenschutz geführt. Demnach seien in diesem Jahr bereits 4.600 Corona-Tote zu verzeichnen. Der Wegfall der Maßnahmen käme zu früh, gerade alte und pflegebedürftige Menschen seien schwach und der Krankheit ausgeliefert.

Lauterbach entgegnet, dass man sich mit den Schutzvorschriften und den Tests genügend Spielraum für die jetzigen Freiheiten erarbeitet habe. Auch sei der Anteil der Covid-Patienten und Covid-Toten in Pflegeheimen und Krankenhäusern drastisch gesunken. Für die meisten Bürger bedeute der Wegfall der Corona-Maßnahmen, vor allem Erleichterung und einen weiteren Schritt zurück zur Normalität.