Ausschaltung droht: Millionen Bürger erhalten bald wichtigen Brief

Eine Frau steht in ihrer geöffneten Haustür und hält die Post in der Hand. Sie liest gerade einen Brief, den sie aus einem braunen Umschlag genommen hat.
Symbolbild © istockphoto/andresr

Millionen Bürger erhalten bald einen wichtigen Brief. Reagiert man nicht, droht die Ausschaltung. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall sofort um eine Sache kümmern. Ansonsten muss man mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Wenn man als Bürger jetzt nicht auf einen wichtigen Brief reagiert, droht einem die Ausschaltung. Man sollte den Brief also nicht sofort in den Papierkorb werfen, sondern sich zuvor Gedanken machen. Alles, was ihr darüber wissen müsst, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Ab 1. Juli ist Schluss

Eigentlich kommt man kaum noch um das Thema herum: Ab dem 1. Juli ist Schluss mit der Umlage der Kosten für den Kabelanschluss auf den Mieter. Diesen Posten finden ungefähr 12 Millionen Haushalte derzeit in ihrer Nebenkostenabrechnung. Damit Mieter sich jedoch nicht auf den Vermieter verlassen müssen und selbst eine Entscheidung treffen dürfen, entfällt dieser Posten ab dem 1. Juli in der Abrechnung. Was für die Wahlfreiheit des Mieters gut ist, hat jedoch auch Konsequenzen. Denn man muss sich zukünftig um seinen eigenen Fernsehanschluss kümmern.

Flyer und Fernseh-Werbung machen aufmerksam

Schon seit Wochen schalten TV-Anbieter Werbeanzeigen und auch im Fernsehen kommt man um das Thema nicht herum. Doch wofür soll man sich jetzt entscheiden? Immerhin flattern einem zahlreiche Briefe und Flyer ins Haus. Wer jetzt geneigt ist, alles wegzuwerfen und nichts zu tun, dem droht als Bürger die Ausschaltung. Dann sieht man in Zukunft nur noch einen schwarzen Bildschirm.

Lesen Sie auch
Verbot an der Nordsee – "Betrifft wohl tausende Touristen"

Doch hetzen lassen solltet ihr euch auch nicht. Es gibt immerhin verschiedene Wege, auch in Zukunft Fernsehprogramm zu haben. Für die wenigsten kommt eine Satellitenschüssel infrage. Doch das muss sie auch nicht. Denn man kann – gerade als älterer Mensch – durchaus beim Kabelanschluss bleiben. Den Vertrag hierfür muss man zukünftig aber privat abschließen, der Vermieter hat damit nichts mehr zu tun. Somit ist die Sache einfach erledigt. Wer dagegen sowieso kein lineares Fernsehen schaut, sondern seine Serien auf Streaming-Plattformen ansieht, der schließt einfach einen Vertrag beim entsprechenden Dienst ab. Bei vielen kann man zunächst das Programm kostenlos testen. Dies solltet ihr auf jeden Fall wahrnehmen und dann eure Entscheidung treffen. Wer als Bürger jedoch auf diesen wichtigen Brief gar nicht reagiert, hat dann spätestens ab dem 1. Juli auch gar nichts mehr.