Einmalzahlung: 200 Euro für Millionen Bürger – nun das „Desaster“

Person hält Geld in der Hand.
Symbolbild

Lange haben Millionen Bürger auf die Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro warten müssen. Jetzt sollte die Auszahlung endlich kommen. Doch die Beantragung gleicht einem Desaster.

Die Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro hat für Millionen Bürger lange auf sich warten lassen. Kürzlich gab die Regierung dann bekannt, dass die Auszahlung nun endlich anstehen soll. Die Beantragung gleicht allerdings einem Desaster.

Energiepauschale lässt auf sich warten

Schon im September 2022 konnten Arbeitnehmer eine Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro in Anspruch nehmen. Auf die Energiepauschale für Auszubildende und Studenten jedoch mussten die Bürger sehr lange warten. Seit 15. März 2023 sollen die Berechtigten die Einmalzahlung beantragen können. Auszubildenden und Studenten soll damit eine Energiepauschale in Höhe von 200 Euro ausgezahlt werden. Jedoch soll die Beantragung nicht problemlos ablaufen.

Der Auszahlungstermin für die Energiepauschale für Auszubildende und Studenten wurde immer wieder weiter nach hinten verschoben. Grundsätzlich sollte die Beantragung seit dem 15. März unter Erfüllung der gegebenen Voraussetzungen online umgesetzt werden können. Zuvor ist jedoch eine Registrierung bei der BundID nötig.

Lesen Sie auch
Sofort öffnen: Wichtige Post erreicht Millionen deutsche Haushalte

Umständliches Antragsverfahren

Nachdem die potenziell Berechtigten ihre Registrierung bei der BundID abgeschlossen haben, können sie ihre 200 Euro auf der Seite www.einmalzahlung200.de beantragen. Dazu ist ein Zugangscode nötig, den sie von ihrer jeweiligen Ausbildungsstätte erhalten. Über die BundID kann sich der Berechtigte dann anmelden und mit einem Online-Ausweis entsprechend ausweisen. Anschließend kann der Antrag online ausgefüllt und abgeschickt werden. Um die Zahlung zu erhalten, ist ein Konto nötig, dessen Details ebenfalls hinterlegt werden müssen. Doch jetzt gibt es Kritik an dem umständlichen Antragsverfahren.

Viel Wirbel um die Einmalzahlung

Laut Politikern sollte der Onlineantrag eine zügige Bearbeitung sowie eine rasche Auszahlung gewährleisten. Die Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) bezeichnete das Antragsverfahren als Pionierarbeit. Jedoch zeigen Kommentare und Postings auf sozialen Netzwerken, dass gerade die Bearbeitung alles andere als schnell abläuft.

Teilweise konnte die Seite nicht aufgerufen werden, weil zu viele Anfragen gestellt wurden. Auch soll es Verbindungsfehler gegeben haben, wie einige User mitteilen. Ein Kommentator nannte die Einmalzahlung sogar ein „Desaster“.