Genervte Autofahrer zerren wieder Klimaaktivisten von Straße

Mercedes schiebt Klima-Aktivisten von Straße
Symbolbild © Letzte Generation

Erneut zerren Autofahrer Klimaaktivisten von der Straße. Sie zeigen sich immer genervter von den Aktionen der Aktivisten und greifen jetzt selbst zu drastischen Maßnahmen.

Erneut wollten mehrere Klimaaktivisten von der „Letzten Generation“ gegen den Klimawandel und für ein bundesweites Tempolimit demonstrieren. Doch immer mehr Verkehrsteilnehmer zeigen sich von den Aktionen der Aktivisten genervt. Jetzt kam es wieder zu Handgreiflichkeiten und Autofahrer zerren die Klimaaktivisten von der Straße.

Verärgerte Autofahrer

Um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen, klebten sich mehrere Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ am späten Freitagvormittag auf eine Hauptverkehrsstraße in Hamburg fest. Für eine Weile kam so eine der wichtigsten Verkehrsadern der Hansestadt zum Erliegen und es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Kennedybrücke. Doch die Menschen ließen sich diese Verkehrsbehinderung nicht mehr gefallen und Autofahrer zerren die Klimaaktivisten von der Straße.

Erfolglose Protestaktion

Gegen 11 Uhr versammelten sich die Klimaaktivisten auf der Straße. Zwei von ihnen klebten sich sofort auf den Asphalt, während acht weitere Personen mit Plakaten versuchten auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. Doch dafür schien sich an diesem Tag niemand zu interessieren. Circa gegen 12 Uhr war der Verkehr wieder frei, da mehrere Autofahrer die Klimaaktivisten von der Straße zerrten und die Polizei riefen.

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Bundesweite Protestaktionen sorgen für Unmut

Immer wieder sorgen die Aktivisten von „Die letzte Generation“ in den vergangenen Monaten für Ärger bei den Autofahrern. Da sie sich meist auf stark befahrene Straßen kleben, blockieren sie so teilweise für mehre Stunden den Verkehr und sorgen für Chaos.

Genau das möchten sich die Verkehrsteilnehmer nicht länger gefallen lassen und so kommt es vermehrt zu Gegenprotesten. So wurden die sogenannten „Klimakleber“ Anfang des Jahres in Berlin beinahe von Autos angefahren worden. Und vergangenes Jahr rastete eine Frau am Praterstern in Wien aus und verpasste einem der Aktivisten eine Ohrfeige. Auch dass Autofahrer die Klimaaktivisten wieder von der Straße zerren, passiert inzwischen häufiger.