GEZ schickt jetzt wichtige Briefe raus – „Das kann teuer werden“

GEZ-Bescheid von ARD und ZDF. Wer die GEZ-Gebühr nicht bezahlt, muss mit hohen Zusatzkosten rechnen.
Foto: BaföG aktuell/Gemeinfrei

Zahlreiche Haushalte könnten in den nächsten Tagen und Wochen Post von der GEZ erhalten. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verschicken derzeit wichtige Briefe. Wer sie nicht beachtet, für den kann es recht teuer werden. Experten raten, die Briefe auf keinen Fall zu ignorieren.

Die wenigsten freuen sich, wenn Sie einen Brief der GEZ erhalten. Allerdings sollte die Post, die in den nächsten Tagen bei den Haushalten eintrifft, auf keinen Fall ignoriert werden, so Experten. Denn das könnte teuer werden. Der Beitragsservice versendet derzeit wichtige Briefe.

Briefe nicht ignorieren

Ab dem 10. Januar bis Ende Juni 2023, werden zahlreiche Briefe vom Beitragsservice versendet. Die Empfänger sind alle über 18 Jahre. Die Fragebögen, die sich in diesen Briefen befinden, sind wichtig, um die Volljährigen dem entsprechenden Haushalt zuordnen zu können. Der Hintergrund ist, dass damit überprüft wird, ob jeder seinen gesetzlichen Beitrag entrichtet.

Viele der für die GEZ wichtigen Daten erhält der Beitragsservice durch die zuständigen Einwohnermeldeämter. Durch die nun verschickten Briefe, sollen die noch übrigen Daten erfasst werden. Pro Haushalt muss der Beitrag nur einmal gezahlt werden. Sollte man also noch zu Hause leben, oder in einem Haushalt, der bereits die GEZ Gebühr entrichtet, kann dies im Fragebogen entsprechend vermerkt werden.

Gebühr kann auch rückwirkend fällig werden

Experten raten dazu, das Schreiben direkt zu beantworten und zurück an den Beitragsservice zusenden. Denn wer dies nicht tut, dem droht auch eine rückwirkende Feststellung oder eine Aufforderung zur Zahlung. Wer auch diese ignoriert, dem droht spätestens nach Ende des Mahnverfahrens der Gerichtsvollzieher. Dies kann mit hohen Mehrkosten verbunden sein.

Zudem kann die GEZ Beiträge rückwirkend einfordern. Das bedeutet, wer sich nicht beim Rundfunkbeitrag angemeldet hat, aber bereits seit einem Jahr in einer eigenen Wohnung lebt, dem droht, dass er für dieses Jahr rückwirkend veranschlagt wird. Dafür können 220,32 Euro fällig werden. Auch wenn man kein Freund der Rundfunkbeiträge ist, so sollte man die Briefe und Forderungen nicht ignorieren. Aktuell wird eine Gebühr in Höhe von 55,08 Euro je Haushalt für drei Monate fällig.