Heizung Aus: Hartz-4-Empfänger müssen wohl im Winter frieren

Familie mit Kind am Tisch
Symbolbild © istockphoto/Halfpoint

Der Winter steht bevor und viele Verbraucher machen sich Sorgen, ob die Heizung im Winter ausbleiben muss. Für Hartz 4-Empfänger könnte der Winter sehr kalt werden.

So wie es aussieht, müssen Hartz 4-Empfänger im Winter wohl frieren. Denn die Heizkosten und steigenden Energiepreise machen es für Bedürftige hart.

Dieser Winter wird kalt

Für viele Verbraucher heißt es in diesem Winter, die Heizung runterzudrehen und effektiv zu sparen. Denn die Kosten für die Energie, die beim Heizen verbraucht werden, sind explodiert. Schon jetzt geht es Hartz 4-Empfängern in Deutschland nicht gut.

Wer wenig Auskommen hat, der hat es momentan nicht leicht. Und der Winter steht in den Startlöchern, was bedeuten kann, dass die Wohnungen kalt bleiben. Das große Problem ist, dass nur „angemessene“ Heizkosten übernommen werden.

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Wer soll das bezahlen?

Diese Frage schwebt in vielen Köpfen aktuell umher. Die streng kalkulierten Kostenübernahmen sind eine Belastung. Denn die inflationsbedingt steigenden Preise wurden beim Regelsatz nicht berücksichtigt.

Die Heizkosten werden für die Hartz 4-Empfänger nur in einem „angemessenen“ Rahmen übernommen. Allerdings stellen sich nun viele die Frage, ob die inflationsbedingten Kostenexplosionen noch als angemessen zählen.

Mehr wird nicht bezahlt

Die Sozialämter übernehmen die Heizkosten, allerdings eben nur in dem abgesteckten Rahmen. Sämtliche Kosten, die darüber liegen, werden nicht bezahlt. Das heißt, dass die Hartz 4-Empfänger diese Kosten selbst übernehmen müssen.

Fakt ist aber auch, dass dieses „Angemessen“ nicht konkret definiert ist. Jedes Jobcenter und Sozialamt hat hierfür eigene Kriterien, die dafür angesetzt werden. Für das Sozialamt spielt übrigens der Verbrauch keine Rolle, sondern nur die Kosten.