Jetzt mehr Geld im Homeoffice – Neue Pauschale wird bezahlt

Angestellter arbeitet im Büro
Symbolbild

Karlsruhe Insider: Energiekosten absetzen.

Die Menschen in Deutschland fragen sich langsam, wie sie das alles bezahlen sollen. Erst die erhöhten Lebensmittel, dann die sehr hohen Spritkosten, dann die hohen Strom- und Gaskosten. Auf keinen Fall sollten sie die Hilfen vom Staat verschenken.

Dazu zählt auch, dass die Energiekosten von der Steuer abgesetzt werden können.

Aber das geht nicht ganz so einfach, wie es klingt. Man kann nicht einfach einen Brief ans Finanzamt schicken und hoffen, dass das Finanzamt die hohen Kosten begleicht. Über ein häusliches Arbeitszimmer oder die Homeoffice-Pauschale können die hohen Kosten abgefangen werden.

Was für den täglichen Bedarf an Energie aufgewendet wird, kann privat nicht steuerlich abgesetzt werden. Anders sieht es aus, wenn Sie ein separates Arbeitszimmer haben oder regelmäßig im Homeoffice arbeiten, denn dann können Sie für insgesamt 120 Tage Homeoffice jeweils 5 Euro Werbungskosten absetzen. Insgesamt sind das 600 Euro.

Die Homeoffice-Pauschale wird in die Pauschale für Werbungskosten von 1.000 Euro eingerechnet. Sie gilt auch für 2021 und soll wohl auch für die Steuererklärung für 2022 gelten.

Auch Azubis, Studierende sowie Selbständige und Freiberufler können die Homeoffice-Pauschale nutzen.