Kaum Geld: Andrang auf Second-Hand-Geschäfte in Karlsruhe

Shoppen mit der Familie beim Second Hand
Symbolbild © istockphoto/Antonio_Diaz

Karlsruher Bürger haben immer weniger Geld in der Tasche. Grund dafür ist die steigende Inflation. Und auch die Energiekrise macht Angst.

Die Kaufkraft in Karlsruhe hat stark nachgelassen. Dies sind unter anderem Nachwirkungen von der Coronapandemie. Aber auch die Inflation macht Verbrauchern sehr zu schaffen. Denn die Lebensmittel sind kostenintensiv geworden. Und auch die Energiekosten sind enorm gestiegen. Das macht vielen Leuten Angst und sie sparen, wo sie können.

Nachfrage in Second-Hand-Läden ist gewaltig gestiegen

Denn die Karlsruher sehen in der heutigen Zeit mehr aufs Geld. Sie müssen sparen. Somit wird auch gebrauchte Kleidung immer beliebter und die Second-Hand-Läden verzeichnen einen hohen Andrang.

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Der Zuspruch ist seit September deutlich angestiegen. Vor allem die Nachfrage nach Damen- und Kinderkleidung ist besonders hoch. Und die Menschen kaufen nur noch die notwendigen Dinge. Nippes wird so gut wie gar nicht mehr gekauft.

Spielzeug geht immer

Die Menschen müssen sparen, wo sie nur können. Sie beschränken sich daher auf die wesentlichen Einkäufe. Vor dem Winter ist das vorwiegend warme Kleidung. Aber auch die Nachfrage nach Spielzeug ist groß. Denn die wenigsten Eltern möchten an schönen Dingen für den Nachwuchs sparen.

Umso besser, wenn man die Dinge gebraucht erwerben kann. Denn gerade Kindersachen sind dann wesentlich günstiger und meistens noch ausgezeichnet erhalten. Und gut für die Umwelt ist es außerdem, wenn die Sachen ein zweites Leben bekommen.

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Viele Menschen geben ihre Kleidung ab

Kleidung, die nicht mehr getragen wird, landet heutzutage seltener im Müll als früher. Viele geben die gut erhaltene Kleidung im Second-Hand-Laden ab. Meist auf Kommissionsbasis. Dort bekommt sie dann ein zweites Leben.

Eine gute Situation für alle. Denn es gibt viele Menschen, die können sich keine neue Kleidung leisten. Vor allem, wenn es um Markenkleidung geht.