Klimafreundliche Sanierung: Darauf müssen Hausbesitzer achten

Symbolbild

Karlsruhe Insider: Anstieg bei den Holzpellets.

Die Energiekrise macht uns immer noch zu schaffen, und auch wer als Häuslebauer auf die umweltfreundlichen Holzpellets umgestiegen ist, um umweltfreundlicher zu heizen, muss jetzt viele Hindernisse in Kauf nehmen.

Nicht nur die Gaspreise steigen. Auch bei den Holzpellets müssen die Hausbesitzer jetzt doppelt so viel Geld hinblättern als es noch im letzten Jahr der Fall war.

Der Preis von 350 im März war schon eine verrückte Zeit. Nun hat die Verteuerung noch einmal zugeschlagen, und die Tonne Pellets kostet jetzt mittlerweile 450 Euro.

Das sind verrückte Zeiten, so der Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV). Er kennt gleich mehrere Gründe: Die Leute hamstern Pellets. Selbst die kleinen abgepackten Säcke in den Baumärkten würden gekauft wie nie. Normalerweise decken sich nur Leute mit kleinen Zusatzöfen damit ein.

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Hinzu kommt auch noch, dass neuerdings viele Gaskunden auf Holzpellets umsteigen. Zudem stellen auch einige Industriebetriebe von Braunkohle auf die kleinen Holzpresslinge. Da gab es erst in der letzten Woche einen Zuckerhersteller, welcher eine große Menge Pellets bestellt hatte. Dieser muss noch nicht einmal seine Heizung umrüsten.

Pellets sind trotzdem immer noch günstiger als Heizöl. Durch die starken Preisanstiege sind manche Hausbauer unsicher, auf welches Heizungssystem sie setzen sollen.