Mega-Auszahlung: Postbank zahlt ihren Kunden 1.000 Euro aus

Großes weißes Gebäude mit Postbank-Logo und Briefkästen daneben. Einige Postbank-Filialen mussten schließen.
Symbolbild © istockphoto/BalkansCat

Viele Menschen können sich jetzt freuen, denn die Postbank zahlt ihren Kunden 1.000 Euro aus. Was es mit der Mega-Auszahlung auf sich hat und wer diese bekommen kann, erfaht ihr hier.

Gute Nachrichten gibt es jetzt für die Kunden, denn die Postbank zahlt ihnen 1.000 Euro aus. Diese Finanzspritze kann der ein oder andere sicherlich gebrauchen. Doch wer bekommt diese Auszahlung und wieso? Diese Infos gibt es hier.

Viele Kunden beschweren sich

Dass es bei der Postbank jede Menge Beschwerden gibt, geht schon länger durch die Medien. Die Kunden sind richtig sauer auf ihre Bank und das schon seit über einem Jahr. Denn immer wieder haben sie mit großen Problemen zu kämpfen, die auch Konsequenzen für ihre Finanzen haben. So berichten viele Kunden, dass sie gar keinen Zugriff auf ihr Konto haben und somit auch nicht an ihr Geld kommen. Die Postbank zahlte auch einfach kein Geld mehr aus, egal, ob man am Schalter oder am Bankautomaten Geld holen wollte. Die zahlreichen Probleme bei der Postbank haben die Kunden schon seit Mitte August.

Aufgrund der massiven Einschränkungen für die Kunden schaltete sich die Bankaufsicht ein und drohte der Bank mit erheblichen Konsequenzen. Dies war für die kunden auch längst überfällig, denn immerhin tat sich seit Monaten gar nichts. Aufgrund dieser problematischen Lage entschied sich Bank nun zu einem drastischen Schritt. Die Postbank zahlt den Kunden einen Betrag von bis zu 1.000 Euro aus.

Lesen Sie auch
Tausende Arbeiter bei deutschem Konzern erhalten Bonus-Zahlung

Dafür ist die Auszahlung

Doch nicht allen zahlt die Postbank die 1.000 Euro aus. Berechtigt sind nur diejenigen Kunden, bei denen aufgrund des Verzuges ein Schaden bei der Einrichtung oder Abmeldung eines Pfändungsschutzkontos, mit einer Insolvenz oder einer Pfändung entstanden ist. Durch entsprechende Belege wie Rücklastschriften, Mahnkosten oder Verzugszinsen müssen die Kunden ihren Schaden nachweisen. Seit dem 20. Dezember 2023 um 8 Uhr können die betroffenen Kunden über die Internetseite der Postbank einen Schadenersatz von bis zu 1.000 Euro geltend machen.

2024 geht es weiter

Doch aufatmen können die Kunden trotzdem nicht. Obwohl ein IT-Wechsel bei der Postbank gar nicht zu Problemen führen sollte – weswegen er auch in mehreren Schritten stattfand – haben viele Kunden trotzdem Ärger mit ihrer Bank. Wie ein Sprecher nun sagte, sei dies 2024 leider noch nicht vorbei. Die Menschen können sich also auf weiteren Ärger einstellen. Bis ins Jahr 2024 werden außerdem noch  viele Kunden warten müssen, bis ihre Probleme abschließend geklärt sind. Die Rückstände sind zum Teil sehr komplex und nehmen teilweise mehr Zeit in Anspruch, hieß es weiterhin. Die Abarbeitung dieser Fälle werde laut Sprecher Anfang 2024 stattfinden.