Millionen Haushalte betroffen: Kaminöfen nun endgültig verboten

Ein brennender Holzofen mit Holz und Pellets im Vordergrund
Symbolbild © istockphoto/Mark Hochleitner

Millionen Haushalte sind bald von einer weitreichenden Änderung betroffen, denn zukünftig werden bestimmte Kaminöfen endgültig verboten. Worauf zu achten ist, erfährt man in diesem Artikel.

Von dieser weitreichenden Änderung sind Millionen Haushalte betroffen, denn nun sind Kaminöfen endgültig verboten. Einige Dinge gibt es jetzt zu beachten. Wir klären auf.

Millionen Kaminöfen bald verboten

Kaminöfen stehen für viele Menschen für Romantik, Behaglichkeit und Wohnlichkeit. Da ist es kein Wunder, dass es in vielen Haushalten einen solchen Ofen gibt. Gerade jetzt im Winter will man es im eigenen Heim gemütlich und warm haben und macht es sich vor dem Ofen bequem. Was viele dabei nicht bedenken: Diese Holzheizungen sind schädlich für die Umwelt, da sie giftige Abgase ausstoßen. Deswegen tritt Anfang 2025 eine neue Verordnung in Kraft, die dann eine zweite Stufe für Kaminöfen vorsieht. Dadurch könnten viele Öfen zukünftig verboten werden. Doch man muss jetzt nicht gleich seine geliebte Holzheizung ausbauen.

Das kann man jetzt tun

Wer seinen Kaminofen behalten möchte, kann den Schornsteinfeger seines Vertrauens anrufen und sich beraten lassen. Denn bei vielen Kaminöfen ist es nicht so, dass sie verboten werden müssen, wenn man sie umrüsten lässt. Dies ist bei den meisten Öfen möglich. Damit können sie auch im neuen Jahr weiterhin genutzt werden.

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Es geht darum, dass die Kaminöfen die Grenzwerte der Stufe 2 erfüllen müssen. Die Voraussetzungen sind im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) geregelt und geben für jede Heizungsart die Grenzwerte für die erlaubten CO₂- und Staub-Emissionen an. Auch die Fristen sind hier geregelt.

Der Schornsteinfeger kann die Grenzwerte schnell überprüfen. Dies sollte so bald wie möglich geschehen. Denn stellt er später fest, dass die Werte nicht eingehalten werden, muss man damit rechnen, dass der Ofen abgeschaltet werden muss. Wer schnell reagiert, kann noch Maßnahmen ergreifen, um die CO₂- und Staub-Imissionen zu reduzierten. Ein sogenannter Partikelabscheider sorgt zum Beispiel dafür, dass der Feinstaub reduziert wird. Er funktioniert praktisch wie ein Staubsauger, der den Staub aus dem Rauch aufsaugt.

Alternativ kann man sich überlegen, ob man sich einen neuen Kaminofen anschafft. Dies hätte den Vorteil, dass er die neuen Auflagen schon erfüllt. Einzig die Finanzierung dürfte für manch einen zum Problem werden, denn ein neues Modell kann bis zu 10.000 Euro und darüber hinaus kosten.