Neue Änderungen ab September: Mehr Geld, Zuschüsse und mehr

Person hält Geld in der Hand.
Symbolbild

Der September steht vor der Tür und mit ihm viele Veränderungen. Verbraucher müssen sich somit auf einige Neuerungen einstellen.

Ab September tut sich einiges. E-Rezepte werden eingeführt, die Energiepauschale wird ausbezahlt und es gibt wieder strengere Coronaregeln.

Viele Veränderungen im neuen Monat

Der August endet, die heißen Tage noch nicht. Doch auch wenn das Sommerfeeling vorerst noch bleibt, die Verbraucher müssen sich auf viele Veränderungen einstellen. Wieder einmal. Denn auch im August gab es bereits einige Umstellungen.

So gelten seit diesem Monat neue EU-Richtlinien für transparente Arbeitsbedingungen, die BAföG-Sätze wurden angehoben und der Gas-Notfallplan trat in Kraft.

Doch das war erst der Anfang, im September geht es weiter. Und wiederum sind viele Bürger betroffen. Unter anderem läuft das 9-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr aus. Dafür erhalten Arbeitnehmer jetzt die sogenannte Energiekostenpauschale. Quasi ein Geldgeschenk vom Staat.

Das kommt im September

Arbeitnehmer bekommen im September einen Zuschuss von 300 Euro. Diese Energiekostenpauschale hat die Bundesregierung beschlossen. Sie wird mit dem Gehalt ausbezahlt und geht auch an Auszubildende, Studierende und Minijobber.

Dieser Bonus ist jedoch steuerpflichtig. Was am Ende davon übrigbleibt, ist somit individuell.

Pflege- und Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen bekommen ab dem 1. September mehr Gehalt. Das ist im Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz geregelt. Einrichtungen, die zur Versorgung zugelassen sind, dürfen ihre Mitarbeiter dann nach Tarif bezahlen oder sich an entsprechenden Tarifverträgen oder kirchlichem Arbeitsrecht orientieren.

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Diese Mehrkosten dürfen jedoch weitergegeben werden. Auf die Bewohner oder deren Angehörige kommen dann höchstwahrscheinlich höhere Kosten zu.

Zudem treibt Deutschland die Digitalisierung voran. Deswegen müssen alle Apotheken in der Bundesrepublik ab dem 1. September E-Rezepte annehmen, einlösen und mit den Kassen abrechnen.

Beim E-Rezept handelt es sich um einen Code auf dem Smartphone, mit dem Versicherte dann ihr Rezept einlösen können. Es ersetzt den bekannten rosa Zettel.

Übrigens müssen sich auch Nutzer von Internetangeboten umstellen, genauer von Amazon Prime. Der beliebte Streamingdienst wird zukünftig teurer 8,99 Euro anstatt 7,99 Euro monatlich. Amazon begründet diese Preiserhöhung mit der Inflation und einem besseren Angebot. Die Änderung soll frühestens mit Fälligkeit der nächsten Zahlung, an oder nach dem 15. September 2022, eintreten. Dies teilte der Konzern mit.

Coronaregeln werden angepasst

Und noch etwas ganz Wesentliches passiert im September. Denn da laufen die aktuellen Coronaregeln im Infektionsschutzgesetz aus. Es gibt jedoch bereits neue Maßnahmen für die Zeit danach. Die Regeln sollen wieder strenger werden, das gilt hauptsächlich für die Maskenpflicht. Lockdowns soll es allerdings keine mehr geben.