Neues gefährliches Ungeziefer breitet sich in Deutschland aus

Kammerjäger in Küche
Symbolbild © istockphoto/AndreyPopov

In Deutschland breitet sich ein neues Ungeziefer aus. Dieses überträgt fiese Krankheiten und ist für Menschen gefährlich.

Der Klimawandel hat immense Folgen. Unter anderem sorgt er dafür, dass sich Tiere hier mittlerweile heimisch fühlen und sich ausbreiten. So auch die Abortfliege. Diese wird auch Gullyfliege genannt. Diese Fliege ist gefährlich. Deswegen warnt jetzt das Umweltbundesamt.

Klimawandel hat Folgen

In diesem Jahr ist der Klimawandel besonders zu spüren. In Deutschland ist es heiß und trocken, wie noch nie zuvor. Das sorgt auch dafür, dass sich hierzulande Insekten heimisch fühlen, die normale aus ganz anderen Regionen der Welt stammen.

Und das hat Folgen. Denn Mücken und andere Insekten übertragen Krankheitserreger. Diese sind häufig nicht ungefährlich für die Menschen.

So auch die Abortfliege. Diese ist zwar grundsätzlich in Deutschland heimisch, breitet sich jedoch aufgrund der Hitze massenhaft aus. Nun warnt sogar schon das Umweltbundesamt vor der sogenannten Gullyfliege. Diesen Spitznamen hat die Abortfliege, weil sie sich oft in der Kanalisation aufhält. Dazu gehören auch verunreinigte Rohre, Kläranlagen und eben Gullys.

Viele Menschen ekeln sich vor der Gullyfliege

Und das zu Recht. Denn sie überträgt gefährliche Krankheiten. Die Abortfliege ist häufig in der Küche der Wohnung anzutreffen. Hat sie sich dort einmal eingenistet, breitet sie sich in rasender Geschwindigkeit aus. Die Hitze fördert dies noch.

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Denn bei den hohen Temperaturen modern Abfälle und die Kanalisation wesentlich stärker vor sich hin.

Die Gullyfliege ist zwar winzig, aber auch extrem lästig. Zudem ist sie gefährlich. Denn sie bringt mit den Rückständen aus der Kanalisation auch Krankheitserreger mit in die Wohnung. Die Gullyfliege setzt sich gerne auf Lebensmittel und hinterlässt dort gefährliche Keime. Denn sie ernährt sich von Obst und Nektar.

So wird man die Gullyfliege los

Das Umweltbundesamt ruft die Verbraucher zur Vorsicht vor der Abortfliege auf. Außerdem rät es dazu, zügig mit der Schädlingsbekämpfung zu beginnen, wenn sie sich bereits in der Wohnung aufhält. So soll eine weitere Eiablage verhindert werden.

Das Umweltbundesamt gibt dazu folgende Tipps

  • Offene Wasserbehälter in der Wohnung vermeiden.
  • Fall an einer Stelle ein Abortfliegen-Befall vorliegt, einfach absaugen, dann ist kein Einsatz von Insektiziden notwendig
  • Bei wiederholtem Befall einen Schädlingsbekämpfer hinzuziehen

Abortfliegen stechen und beißen nicht. Trotzdem sollte ein Befall vermieden werden. Denn sie überträgt durch die Überreste der Kanalisation gefährliche Krankheitserreger in die Wohnräume.