Umstritten: Kinder-Impfstoff ab Montag erwartet

Symbolbild

Jetzt wird es ernst! Nun sollen die ersten Lieferungen an Impfstoff für Kinder gegen das Corona-Virus schon Anfang der Woche erwartet werden. Nicht alle sehen das als Positiv an.

Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, sollen nun auch Kinder gegen das Corona-Virus geimpft werden. Die ersten Lieferungen mit Impfstoff sollen schon auf dem Weg sein und Montag eintreffen.

Schon Montag soll der Impfstoff kommen

Die ersten Impfdosen sollen am Montag eintreffen. Diese werden dann für die Impfung gegen Corona für Kinder mit Vorerkrankungen eingesetzt. Für Baden-Württemberg wurde die erste Lieferung schon zum 13. Dezember angekündigt.

Die Mitteilung kam über Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) bereits am Donnerstag. Empfohlen werden von der StiKo die Impfungen für Kinder mit Vorerkrankungen. Außerdem sollen auch Kinder geimpft werden, die Kontakt zu Risikopatienten haben. Die Altersspanne wird dabei von fünf Jahren bis 12 Jahren angegeben.

Auch gesunde Kinder sollen geimpft werden

Tatsächlich sollen auch gesunde Kinder die Möglichkeit auf eine Impfung erhalten. Wichtig zu wissen ist, dass diese Meldung noch keine endgültige Empfehlung der StiKo darstellt. Lucha selbst erklärte zur Mitteilung der Ständigen Impfkommission, dass er dies als „wichtigen Schritt für die weitere Bekämpfung der Pandemie“ werte.

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Mit der ersten Lieferung am Montag sollen 300.000 Impfdosen für Kinder ankommen. Darüber hinaus gibt es die Zusage für weitere Lieferungen, die im Januar ankommen sollen. Damit können die Kinderärzte und Kinderärztinnen sogar noch vor Weihnachten mit Impfungen beginnen.

Empfehlung noch in der Abstimmung

Derzeit läuft noch ein Verfahren zur Abstimmung für die finale StiKo-Empfehlung. Hier müssen Fachgesellschaften und Länder noch ihre Stimme entsprechend abgeben. Daher seien an der aktuellen Fassung noch Änderungen möglich.

Der Kinder-Impfstoff ist anders dosiert, als jener für Erwachsene. So erhalten Kinder im Alter von fünf bis 11 Jahren eine niedrigere Dosis. Empfohlen werden zwei Dosen, welche in einem Abstand von drei bis sechs Wochen verabreicht werden. Zugelassen wurde der Impfstoff bereits Ende November für Europa.