Zu-Verschenken-Kiste: Kann 5.000 Euro Bußgeld bedeuten!

Eine Kiste mit Schuhen.
Dinge zu verschenken gilt als sehr ehrenwert.

Viele haben schon einmal eine „Zu-Verschenke-Kiste“ vor die Türe gestellt, oder vor das Gartentor. Doch das kann ein sattes Bußgeld nach sich ziehen.

Eine Kiste mit der Aufschrift „ zu verschenken“ haben viele schon gesehen. Der eine oder andere hat sie selbst schon hingestellt. Das jedoch sollte man besser lassen, denn das kann 5.000 Euro kosten.

Zu verschenken kann sehr teuer werden

Meist hat derjenige, der eine „Zu-Verschenken-Kiste“ aufstellt, keine bösen Hintergedanken, sondern möchte jemandem eine Freude machen, mit Dingen, die er selbst nicht mehr braucht. In der Regel handelt es sich um aussortierte Dinge, die zu schade für den Müll sind.

Was sehr ehrenwert von vielen wahrgenommen wird, und häufig auch dankbare Abnehmer findet, ist aber alles andere als eine Art Robin-Hood-Aktion. Denn mitunter kann das ein saftiges Bußgeld bedeuten.

Das Problem mit den Kisten

Solch ein Karton ist schnell gefüllt. Ein paar Kinderbücher, guterhaltenes Geschirr oder sogar ein paar Schuhe, die noch wunderbar zu tragen sind. Doch das kann mächtig Ärger geben, denn in der Regel stehen die Boxen auf Gehwegen, vor Hauseingängen oder auch am Bürgersteig.

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Diese Geste ist meist gut gemeint und soll ein bisschen Platz schaffen, und jemandem eine kleine Freude bereiten. Was jedoch wirklich eigentlich eine gute Tat sein soll, kann als wahllose Ablagerung von Müll gewertet werden.

Eine Sache der Sichtweise

Für denjenigen, der die Dinge spendet, ist es sicherlich kein Müll. Schließlich möchte er diese Dinge ja noch verschenken und damit sind sie, anders als Abfall, noch zu gebrauchen. Wer also einfach Gebrauchsgegenstände auf der Straße abstellt, der kann mit bis zu 5.000 Euro Bußgeld bestraft werden.

Denn tatsächlich könnte es sogar sein, dass eine solche Spende, die auf der Straße, oder dem öffentlichen Raum abgestellt wird sogar illegal sein. Damit kann es zu einem entsprechend hohen Bußgeld kommen. Experten raten dazu, lieber Online-Portale mit „zu verschenken“ Rubrik zu nutzen.