Zwei Bier pro Tag sollen Krankheiten reduzieren – laut Experten

Die Hand eines Baarkeepers zapft ein Bier.
Symbolbild © istockphoto/master1305

Zu viel Alkohol ist ungesund und schädigt den Körper. Das ist allgemein bekannt. Doch es gibt Studien, die behaupten das Gegenteil.

Ein Glas Rotwein täglich schützt vor Krankheiten. Dies weiß man schon länger. Doch auch Bier soll in einem gewissen Maß gut für den Körper sein.

Zu viel Alkohol ist ungesund

Obwohl dies alle Menschen wissen, konsumieren sie doch recht häufig Alkohol. Zum Feierabend, beim Treffen mit Freunden, auf Feiern oder auch bei sonstigen geselligen Treffen am Nachmittag oder Abend. Es ist längst etabliert, dass man mit etwas Hochprozentigem anstößt. Es gehört zum guten Ton, bei diesen Gelegenheiten ein Gläschen, Wein oder Bier zu trinken, obwohl dies eigentlich ungesund ist.

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Zumindest denken das die meisten. Studien besagen aber jetzt das Gegenteil und sorgen so für Verwirrung.

Bier für die Darmgesundheit

Viele Studien besagen, dass schon eine geringe Menge Alkohol schädlich für den Körper ist. Er schädigt Leber, Herz und auch die anderen Organe. Doch es gibt auch Studien, die besagen genau das Gegenteil. Sie behaupten sogar, dass ein moderater Konsum sogar gesund ist. Dies gilt auch für Bier. Ein bis zwei Gläser pro Tag unterstützen die Darmgesundheit und schützen vor Krebs. So lauten die neuesten Erkenntnisse einer Studie.

Forscher des Testlabors London Medical Laboratory gingen der Wirkung des Alkohols nach. Sie sind auf Bluttests spezialisiert und fanden heraus, dass Bier sogar gegen Volkskrankheiten wie Demenz oder Darmkrebs vorbeugt.

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Bei Rotwein ist dies schon länger bekannt. Er ist dank seiner enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe bereits rehabilitiert. Doch nun geben die britischen Forscher auch dem Bier grünes Licht. „Unsere Analyse von Forschungsergebnissen aus den USA, Italien und Großbritannien zeigt, dass ein moderater Bierkonsum mit einer Erhöhung der Knochendichte, kardiovaskulären und immunologischen Vorteilen sowie mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften verbunden ist.“ Dies sagt Dr. Quinton Fivelman. Er ist der wissenschaftliche Chefberater des London Medical Laboratory.