Aldi greift zu drastischer Maßnahme – „Alle Filialen davon betroffen“

Warteschlange vor Aldi-Filiale.
Symbolbild © imago/Stephan Görlich

Bald ist es soweit und Aldi greift zu einer drastischen Maßnahme, von der alle Filialen betroffen sein werden. Für die Kunden bedeutet dies eine enorme Umstellung.

Aldi greift bald zu einer drastischen Maßnahme, die der Discounter in all seinen Filialen einführen will. Dies bedeutet für die Kunden eine enorme Umstellung. Alle Informationen dazu folgen in diesem Artikel.

Aldi passt Sortiment an

Immer mehr Menschen setzen auf Nachhaltigkeit bezüglich der Herkunft ihrer Lebensmittel. Noch nie zuvor war uns der Tier- und Umweltschutz so wichtig wie heute. Dieser Einstellung folgen nun auch immer mehr Supermärkte und passen ihr Sortiment an. So finden viele regionale Produkte den Weg in die Regale der Discounter. Auch auf die Tierhaltungsbedingungen wird jetzt mehr Wert gelegt. So achten Aldi und Co. beispielsweise darauf, dass die Eier von Lieferanten kommen, die keine männlichen Küken töten. Ab nächstem Jahr soll eine neue Umstellung folgen, die vielleicht nicht jeder Kunde gut finden wird.

Das soll sich bald ändern

Ab 2025 soll es eine gravierende Änderung bei den Fleischprodukten geben. So werden Kunden dann keine Produkte der Haltungsformen 1 und 2 in den Regalen vorfinden, sondern nur noch aus den Haltungsformen 3 und 4. Was sich erst einmal gut anhört, könnte für so machen Kunden zum Problem werden. Denn die besseren Haltungsformen kosten auch mehr Geld. Somit wird man ab nächstem Jahr bei Aldi aufgrund dieser Maßnahme kein Billigfleisch mehr vorfinden. Man muss also zukünftig tiefer in die Tasche greifen, wenn man Fleisch kaufen möchte. Viele Kunden werden umdenken und ihren Verbrauch zugunsten von Qualität und Tierwohl einschränken müssen.

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Laut Erik Döbele, dem Geschäftsführer von Aldi Süd, ist dies jedoch genau der richtige Schritt. Zum einen möchte der Discounter dem Wunsch der Kunden zu mehr Nachhaltigkeit entsprechen. Zum anderen will er seinen Beitrag zum Tierwohl und zum nachhaltigen Wirtschaften beitragen. Dies sei jetzt genau der richtige Schritt. Die betroffenen Landwirte hatten Zeit genug, sich auf diesen Schritt vorzubereiten und die Produktion entsprechend umzustellen. Jetzt liegt es an uns Kunden, diesen bedeutenden Schritt mitzugehen. Er sollte uns allen für diesen guten Weg gelingen.