Archäologen machen Sensationsfund, der auf ein Königreich hindeutet

Fossiler Schädel im Sand

Es gibt nun Hinweise auf ein 3.300 Jahre altes sagenumwobenes Königreich – durch einen sensationellen Fund von Archäologen. 

Die Welt der Archäologen ist derzeit im Aufruhr. Sie beschäftigen sich mit einem Königreich. Von diesem weiß niemand, wo es war.

Pavianschädel aus Punt wurde gefunden

Jetzt haben Wissenschaftler einen neuen Anhaltspunkt gefunden. Ein Pavianschädel soll das Rätsel lösen.

Der sensationelle Fund soll ca. 3.300 Jahre alt sein und aus Punt stammen.

Punt- ein magischer Ort

Laut einer alten ägyptischen Legende war Punt ein magischer Ort. Dort gab es viele Raritäten und Reichtümer. Zu diesen gehörten auch Gold, Weihrauch, Myrre und Gold.

Punt wird in Hieroglyphen „Pwnt“ geschrieben. Er trug außerdem den Namen „Ta netjer“. Dies bedeutet „Land der Götter“ Die alten Ägypter gaben Punt diesen Namen, weil er so sagenumwoben war.

Die Existenz von Punt ist durch Wissenschaftler bestätigt. Jedoch weiß bislang keiner, wo dieser Ort lag.

Von der 5. Dynastie im 25. Jahrhundert v.Chr. bis in der 20. Dynastie entsandten die Pharaonen Ägyptens immer wieder Handelsexpeditionen. Dies schreibt Angelika Franz, Archäologin und Wissenschaftsjournalistin auf dem Portal wissenschaft.de.

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Ein Pavianschädel hat die Wissenschaft weiter gebracht

Jetzt haben Archäologen einen Pavianschädel gefunden. Dieser ist ca. 3.300 Jahre alt und stammt vermutlich aus Punt.

Mantelpaviane waren für die alten Ägypter etwas Besonderes. Sie verehrten sie und verstanden sie als Inkarnation Thoths, des Gottes der Weisheit und des Mondes. Der Pavian galt zudem als Berater des Sonnengottes Ra.

Auf vielen Bildern der Ägypter sind Paviane zu sehen. Die Tiere wurden geschützt und nach ihrem Tod sogar mumifiziert.

Und das, obwohl der Pavian das einzige Tier in der ägyptischen Götterwelt ist, dass nicht in Ägypten heimisch ist.

Die Wissenschaftler bezeichnen den gerade den Mantelpavian deshalb als „seltsame Wahl.“

Eigentlich wäre dieser nämlich eher als Schädling zu betrachten, da er auf Raubzüge in Städten oder Feldern geht.

Außerdem haben die Ägypter auch den Anubispavian importiert. Die Ägypter haben diese Art jedoch nicht in diesem Maße geehrt.