Aus: Deutsche Supermarkt-Kette muss all ihre Filialen schließen

Ein Geschäft ist geschlossen.
Symbolbild © istockphoto/steved_np3

Nun ist es endgültig aus, denn eine deutsche Supermarkt-Kette muss all ihre Filialen schließen. Sie konnte die finanziellen Probleme einfach nicht meistern. Das kommt nun auf die Kunden zu.

Für die Kunden und Mitarbeiter ist es ein wahrer Paukenschlag, denn diese bekannte deutsche Supermarkt-Kette muss nun all ihre Filialen schließen. Die finanziellen Probleme waren einfach zu schwerwiegend. Das sind die Folgen für die Kunden.

Nach der Insolvenz keine Rettung in Sicht

In Erinnerung ist vielen sicherlich noch die Nachricht von der Insolvenz einer deutschen Supermarkt-Kette. Schon damals bangten die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze. Durch die Übernahme einiger Filialen und die Schließung anderer konnte die Kette damals noch 62 Geschäfte retten. Doch die finanziellen Probleme konnte das Unternehmen wohl doch nicht bewältigen. Für die Kunden heißt es jetzt Abschied nehmen. Denn die Supermarkt-Kette muss all ihre Filialen schließen. Die Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft und fürchten, bald keinen Job mehr zu haben. Bis zum 31. März 2024 sollen alle verbleibenden Filialen in Deutschland geschlossen werden.

Lesen Sie auch
Sogar strafbar: Niemals in Supermarkt ohne Einkaufswagen gehen

So soll es weitergehen

Einige wenige Standorte bleiben den Kunden erhalten. Dies ist jedoch der Tatsache zu verdanken, dass die Rewe Group wenigstens 14 Märkte, Kaufland drei und Edeka einen Markt übernimmt. Die Zustimmung des Bundeskartellamts fehlt noch. Dabei sollen so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten bleiben. Wie es bisher geplant ist, übernimmt Edeka die Real-Filiale in Traunstein. Kaufland erwirbt die Filialen in Hallstadt, Stuhr und Wülfrath. Die Filiale in Braunschweig wurde bereits an die Rewe Group übertragen. Sie übernimmt auch die Geschäfte in Böblingen, Coesfeld, Ettlingen, Erfurt, Euskirchen, Gosen, Hagen, Irxleben, Mühlheim-Kärlich, Salzgitter-Thiede, Schwentinental, Übach-Palenberg und Werningrode.

Für die restlichen Real-Filialen scheint das Schicksal besiegelt. Bis Ende März schließen dann 45 Filialen endgültig ihre Türen. 1.500 Arbeitsplätze konnten so gerettet werden. Für die anderen Mitarbeiter arbeitet man derzeit einen Sozialplan aus. Bis zur Schließung können die Kunden noch wie gewohnt in allen Real-Filialen einkaufen. Das ist das Aus für eine sehr beliebte Supermarkt-Kette.