Bestimmte Standorte: Diese Real-Filialen sollen gerettet werden

Eine Real-Filiale mit einem leeren Parkplatz
Symbolbild © istockphoto/Anne Czichos

Verbraucher können erleichtert aufatmen, denn einige Real-Filialen können gerettet werden. Die Supermarkt-Kette sollte ursprünglich alle Filialen schließen, doch immer mehr Standorte werden umgebaut und bleiben geöffnet.

Das Aus der Supermarkt-Kette Real hat Kunden im ganzen Land stark erschüttert. Die plötzliche Ankündigung von Filialschließungen hat bei vielen Menschen Besorgnis ausgelöst, weil sie um die Existenz ihrer zukünftigen Einkaufsmöglichkeiten fürchten. Doch nun gibt es eine überraschende Entwicklung. Bestimmte Real-Filialen sollen mit der Hilfe von Kaufland gerettet werden.

Große Rettung von drei beliebten Real-Filialen 

Gegen Ende November war klar, dass Real vor dem Aus steht. Die Ladenkette, bekannt für ihr breites Sortiment und günstige Angebote außerhalb von Lebensmitteln, sollte schließen. Insgesamt waren davon 62 Real-Märkte betroffen. Aber jetzt scheint es, als könnten einige Real-Filialen gerettet werden. Während die Supermärkte Rewe und Edeka ebenfalls Rettungsmaßnahmen angekündigt haben, fällt besonders Kaufland auf.

Kaufland, als potenzieller Retter in der Not, hat in den letzten Jahren bereits rund hundert Filialen erfolgreich gerettet und in eigene Standorte umgewandelt. Jetzt sind weitere Real-Filialen bekannt, die man vor dem Aus bewahren will. Die Bewohner von Hallstadt bei Bamberg, Wülfrath in Nordrhein-Westfalen und Stuhr bei Bremen können aufatmen, denn die Real-Filialen in ihren Städten haben noch einmal Glück gehabt. Die Schwarz Gruppe hat bestätigt, dass diese Standorte in Zukunft zu Kaufland-Filialen umgebaut werden sollen.

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45 Standorte stehen noch immer vor der Schließung

Kaufland, Rewe und Edeka arbeiten gemeinsam daran, Real-Filialen zu retten, während bis spätestens zum 31. März 2024 die letzte Filiale des Unternehmens in Deutschland ihre Pforten schließen soll. Derzeit sind noch 45 von 62 Standorten von möglichen Schließungen bedroht. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass auch diese Läden gerettet werden können. Dies wäre insbesondere im Interesse der etwa 3.000 Mitarbeiter, die ansonsten ihre Arbeitsplätze verlieren würden. Diese Bemühungen der Supermärkte sind eine Erleichterung für viele Gemeinden und Kunden, die auf die Filialen zum Einkaufen angewiesen sind. Insgesamt zeigt sich hier ein solidarisches Bündnis, das darauf abzielt, wichtige Einkaufsstätten zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern.