Engpässe bei Coca-Cola: Worauf Kunden jetzt erstmal verzichten müssen

Produktion bei Coca Cola
Foto: coca cola european partners

Wieder kommt es zu Engpässen. Diesmal trifft es Coca-Cola mit einem neuen Produkt – ebenfalls eine Folge des Ukraine-Krieges

Flaschen fehlen, deswegen kann neues Produkt nicht ausgeliefert werden

Der Ukraine-Krieg hinterlässt überall Spuren. Kürzlich wurde die Fabrik eines wichtigen Lieferanten der Coca-Cola Company zerstört. Nun fehlen die Flaschen.

Wegen dieser Zerstörung können jetzt keine Flaschen mehr produziert werden. Laut einem Bericht sind es hauptsächlich die 0,33 Liter-Flaschen, die von den Lieferengpässen betroffen sind.

Die zerstörte Fabrik kann diese derzeit nicht produzieren.

Tragisch für Coca-Cola. Denn das Unternehmen plante im zweiten Quartal 2022 ein Sixpack mit genau diesen Flaschen.

Die Coca-Cola Company musst die Markteinführung deshalb verschieben.

Gastronomie hat Vorrang vor Verbrauchern
Coca-Cola hat auf die aktuelle Situation reagiert und sich bereits eine Strategie einfallen lassen.
Die Gastronomie wird weiter mit Glasflaschen beliefert. Diese hat Vorrang vor den Verbrauchern.
Für den Einzelhandel sind Alternativen geplant. Dort können zum Beispiel Plastikflaschen angeboten werden.
Trotzdem, das Unternehmen weiß: Glasflaschen sind die Zukunft und der Engpass kommt zu keinem guten Zeitpunkt.
Viele Verbraucher sind sich jedoch einig. Sie kommentieren fleißig in den sozialen Netzwerken. In den meisten Fällen besteht die Meinung, dass man auf Produkte wie Coca-Cola auch mal eine Weile verzichten kann.
Coca-Cola konnte den Umsatz steigern
Die Coca-Cola Company ist einiges der wenigen Unternehmen, dass in den letzten Monaten keine Preisanpassungen durchgeführt hat.
Trotzdem konnte das Unternehmen seinen Umsatz im ersten Quartal 2022 steigern. Im Einzelhandel stieg der Umsatz um 4,3 Prozentpunkte. Trotz Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie.
Während bei vielen Alltagsprodukten und Milchprodukten, die Preise deutlich gestiegen sind, plant Coca-Cola derzeit keine Preiserhöhungen. Trotz zerstörter Fabrik und Lieferengpässen.
Ob das dauerhaft so bleiben wird, bleibt abzuwarten. Schließlich ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

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