Es wird günstiger: Schnäppchenjäger werden bald anstürmen

Fans stehen Schlange am Konzert.
Symbolbild © istockphoto/Robert vt Hoenderdaal

Der anhaltenden Inflation zum Trotz gibt es immer wieder echte Schnäppchen. Hier wird es jetzt günstiger.

Spätestens seit Beginn der Pandemie rauschte die Wirtschaft nur so in den Keller – und hat sich bisher noch nicht erholt. Ob beim täglichen Einkauf im Discounter oder aber wenn man sich mal wieder etwas Besonderes gönnen will: Überall wird es teurer. Umso erleichternder ist es, zwischen all den Preissteigerungen ab und zu noch echte Schnäppchen zu entdecken.

Gute Zeiten für Sparfüchse

Kaum zu glauben, aber ausgerechnet das Fahrradfahren wird jetzt wieder günstiger. Während die Preise für Ersatzteile und ganze Räder sowie E-Bikes bislang stetig anstiegen, geht es nun wieder nach unten. Der Grund: Bei den Händlern kommt endlich die ausgebliebene Ware aus den Pandemiejahren von 2021 und auch 2022 an. Das bedeutet, die Lager sind brechend voll und vieles wird günstiger verkauft, um wieder Platz zu schaffen.

Zuerst seien die günstigen Preise im Onlinehandel sichtbar geworden, so berichtet Thomas Kunz, der Geschäftsführer des Verbands des Deutschen Zweiradhandels – kurz VDZ –, bereits zum Jahreswechsel 2023 in den Medien.

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Immer mehr Rabatte kommen

Zwar wünscht sich Thomas Kunz unter den Händlern keine großen Rabattschlachten, doch genau dazu könnte es jetzt kommen. So hat der Fahrradhersteller Rose bereits im Winter seine Preise um knapp 15 Prozent herabgesenkt – und es wird noch günstiger.

Ganz besonders von diesen Schnäppchen profitieren dürften zudem jene, die kein E-Bike kaufen wollen. Denn das steigende Interesse der Kundschaft an den Elektrofahrrädern sorgt dafür, dass die klassischen Fahrräder günstiger werden. Einige Experten gehen davon aus, dass die E-Bikes in diesem Jahr sogar erstmalig die am meisten verkauften Fahrräder sein werden.

Preise wie 2019

Lohnenswert könnte es zudem sein, sich erst zum Ende der diesjährigen Radsaison ein neues Fahrrad zu kaufen. Denn durch die sehr vollen Lager der Händler ist es fast unmöglich, dass alles abverkauft wird. Zum Ende des Jahres hin wird es damit wohl noch günstiger. Thomas Kunz glaubt sogar, dass man dann mit Preisen ähnlich denen aus dem Jahr 2019 rechnen kann.