Für Kunden: Neue Regeln werden eingeführt in allen Supermärkten

Kundin geht einkaufen im Supermarkt
Symbolbild © istockphoto/krblokhin

Im Laufe des Jahres werden neue Regeln in allen Supermärkten eingeführt. Einige davon kommen den Kunden zugute, andere bedeuten eine zusätzliche Pflicht. Diese neuen Regelungen kommen 2024 auf uns zu.

Neue Regeln sollen in allen Supermärkten eingeführt werden. Während einige davon den Kunden zugute kommen und Transparenz schaffen, bedeuten andere eine zusätzliche Pflicht und den Abschied von einem bekannten System. Das sind die Hintergründe.

Preissteigerungen sind Realität

Wir alle wissen schon seit letztem Jahr, dass die Preise im neuen Jahr wieder steigen werden. Schließlich legen die Hersteller und Supermärkte die Preiserhöhungen in verschiedenen Bereichen auf den Endverbraucher um. Da neben den Lebensmittelkosten auch die Preise für Energie gestiegen sind, zahlen Kunden in jedem Lebensbereich nun mehr. Hinzu kommt die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 7 auf 19 Prozent in der Gastronomie, sodass sich viele einen Restaurantbesuch gar nicht mehr leisten können. Nun gibt es außerdem neue Regeln, die in allen Supermärkten eingeführt werden.

Diese neuen Regeln gelten ab 2024

Für viele ungewohnt und doch eine neue Pflicht ist die Pfandpflicht auf Plastikflaschen von Milchgetränken. Dies betrifft alle Produkte, die einen Milchanteil von wenigstens fünfzig Prozent haben. Dazu zählen zum Beispiel Kakao- und Joghurtgetränke oder Kefir. Die Produkte von Müllermilch oder Nestlé gehören beispielsweise in diese Kategorie. Dies gilt für alle Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von 0,2 bis 3,0 Liter.

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Doch das ist nicht die einzige neue Regel. Einwegverpackungen bekommen nun zunehmend feste Verschlusskappen. Darüber hinaus wird der Nutri-Score strenger. Man findet ihn als Farbtabelle mit den Buchstaben A bis E auf den meisten Verpackungen. Er gibt an, wie nährstoffhaltig ein Lebensmittel ist. Durch die strengeren Regelungen wird der Nutri-Score für den Verbraucher zuverlässiger. Ab diesem Jahr soll außerdem auch eine neue Informationspflicht für Fleisch kommen. So erfahren die Verbraucher mehr über die Herkunft von unverpacktem Fleisch.

Schlechte Nachrichten bei Rewe und Penny

Eine schlechte Nachricht gibt es für Rewe- und Penny-Kunden, die bislang in diesen beiden Supermärkten ihre Payback-Punkte gesammelt haben. Da die beiden Märkte ihre eigenen Treuepunkte-Systeme einführen, kann man hier in Zukunft keine Payback-Punkte mehr bekommen.