Nur für wenige Minuten: Gesetz wie lange ein Hund bellen darf

Hund auf Wiese
Symbolbild

Wie lang und wie laut ein Hund bellen darf, und zu welchen Zeiten, das regelt tatsächlich ein Gesetz. Was Hundebesitzer wissen müssen.

Für Hundebesitzer ist es manchmal nicht leicht, sich gegen nörgelnde Nachbarn durchzusetzen. Per Gesetz wird geregelt, wann und wie lang ein Hund bellen darf.

Hundegebell gesetzlich geregelt

Wenn der Nachbarhund dauernd bellt und nicht aufhören will, kann das sehr anstrengend sein. Manchmal allerdings fühlen sich Nachbarn schon von völlig normalem Gebell gestört. Das kann schnell zu einem Streit führen.

Allerdings gibt es Gesetze, die klar regeln, wann und wie häufig ein Hund bellen darf. Hundebesitzer sollten diese Regelungen unbedingt kennen, denn sie haben mehr Rechte, als sie häufig denken.

Wohnung oder Haus – Hundegebell gesetzlich geregelt

In Wohnungen kann ständiges Kleffen für alle sehr anstrengend sein. Aber auch im eigenen Garten können sich Nachbarn schnell gestört fühlen. Dabei kommt es sogar häufig vor, dass sich dann Anzeigen häufen.

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Hundebesitzer sind oftmals überfordert und wollen alles unternehmen, dass die Nachbarn wieder „Ruhe geben“. Allerdings haben Hundebesitzer, und der Hund, Rechte. Und es ist wichtig, diese zu kennen.

Nicht jedes Bellen ist Ruhestörung

Hundebesitzer und die Hunde haben nämlich Rechte. Nicht in jedem Bundesland sind die Ruhezeiten, die eingehalten werden müssen, und in denen der Hund nicht gebellt werden darf, nicht überall einheitlich geregelt.

Nicht länger als 15 Minuten am Stück oder insgesamt mehr als 30 Minuten am Tag bellen. Die allgemeinen Ruhezeiten liegen in der Regel zwischen 19 Uhr und 8 Uhr und zwischen 13 Uhr und 15 Uhr. Wer eine Anzeige machen möchte, muss ein Protokoll erstellt werden und der Nachweis der Ruhestörung erbracht werden.