Große Änderungen: Mehr Geld vom Staat für Familien, Azubis und Rentner

Geldbeutel mit Scheinen
Symbolbild © istockphoto/MartinPrague

Das Entlastungspaket von der Regierung ist umfangreich. Viele Menschen bekommen Zuschüsse. Auch Rentner, Familien und Azubis werden bedacht.

Die Energiepreise sind in den letzten Jahren stetig angestiegen. Durch den Ukraine-Krieg sind die Kosten nochmal höher geworden. Die Regierung hat daher ein Entlastungspaket geschnürt. Verbraucher bekommen Zuschüsse vom Staat.

Entlastungspaket beinhaltet umfangreiche Maßnahmen

Einige Entlastungen sind bereits auf den Weg gebracht. So zum Beispiel der Tankrabatt oder das 9-Euro-Ticket. Andere Maßnahmen stehen noch aus. Einige sind sogar noch in der Debatte und müssen noch vom Bundestag oder Bundesrat verabschiedet werden. Erst dann treten sie in Kraft.

Die Maßnahmen sind dabei vielseitig. Es wird für jede Gesellschaftsgruppe eine Lösung angestrebt.

Zuschläge für Rentner, Azubis und Familien und Co.

Allein lebende Wohngeldempfänger erhalten einen Heizkostenzuschuss. Vorgesehen sind 270 Euro.

Leben zwei Personen im Haushalt, gibt es 350 Euro. Bezieher von Bafög und Berufsausbildungsbeihilfe sollen 230 Euro erhalten.

Von diesen staatlichen Leistungen profitieren insgesamt 2,1 Millionen Bürger. Vor allem Rentner, Alleinerziehende und Geringverdiener sind damit im Vorteil. Das Geld soll ohne Antrag auf das Konto überwiesen werden.

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Auch Familien erhalten Geld. Besonders diese mit kleinem Einkommen. Kinder und Jugendliche, deren Familie auf Sozialleistungen angewiesen sind, sollen 20 Euro im Monat mehr erhalten. Diese Regel kommt ca. 2,9 Millionen Bürger zugute. Darunter auch 200.000 Kindern von Asylbewerbern.

Energiegeld oder Tankzuschuss: Regierung ist sich nicht einig

Es sollen noch weitere Hilfen kommen. Wie genau diese aussehen werden, ist noch unklar. Denn die Regierung ist sich nicht einig.

Die Grünen fordern ein Energiegeld. Die FDP hält das für ungeeignet. Christian Linder fordert daher einen weiteren Tankzuschuss.

Einen Tankrabatt gibt es bereits. Das Kartellamt prüft diesen gerade. Denn nach Einführung am 01. Juni, gingen die Preise kurzfristig runter. Nun aber sind die Spritpreise wieder auf gleichem Niveau wie vor der Einführung des Rabattes. Und das, obwohl die Ölpreise gesunken sind.

Die Mineralölkonzerne sind nicht verpflichtet, den Tankrabatt weiterzugeben. Die Regierung hat sie lediglich dazu aufgefordert.  Es besteht daher der Verdacht, dass die kräftig einkassieren.