„Hoch verschuldet“: Berühmte Fast-Food-Kette geht in Insolvenz

Eine Frau sitzt an einem Tisch, auf dem ein Laptop steht. Im Vordergrund sieht man eine Schachtel mit Pommes und ein Tablett, auf dem ein Burger liegt.
Symbolbild © istockphoto/xijian

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Das ist eine Schocknachricht für alle Fans: Eine berühmte Fast-Food-Kette geht in die Insolvenz, denn sie ist hoch verschuldet. Doch das ist nicht der einzige Grund.

Eine berühmte Fast-Food-Kette geht in die Insolvenz, denn sie hat hohe Schulden angehäuft. Doch dies ist nicht der einzige Grund für die Pleite des Unternehmens. Alle Hintergrundinfos erfahrt ihr in diesem Artikel.

Es fing alles so gut an

Die berühmte Fast-Food-Kette, über die wir hier berichten, erlangte ihre Bekanntheit durch ihr Auftreten in Filmen und TV-Serien. In 44 Bundesstaaten der USA und in Kanada gibt es laut dem Unternehmen 578 Filialen. Jährlich besuchen 64 Millionen Kunden die verschiedenen Standorte. Diese bringen dem Unternehmen einen Umsatz von zwei Milliarden US-Dollar ein. Wer diese Zahlen hört, denkt, dass es sich bei der Insolvenz-Meldung um einen Irrtum handeln muss. Schließlich erwirtschaftet die berühmte Fast-Food-Kette sehr viel Gewinn und hat jede Menge Kunden, die das Essen lieben. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Viele Gründe für den Weg in die Pleite

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Schon 2019, vor der Coronapandemie, sank die Zahl der Kunden um dreißig Prozent. Nach der Pandemie stieg die Zahl der Gäste aber auch nicht wieder an. Hinzu kamen die Folgen der Inflation und die damit verbundenen Kostensteigerungen. Doch für das Red Lobster kommt noch ein weiteres Problem hinzu: strategische Fehlplanung. Eigentlich wurde das Restaurant von zwei Lieferanten mit panierten Shrimps versorgt. Später kündigte Red Lobster den beiden und schloss einen Exklusivvertrag mit Thai Union ab. Dies erhöhte jedoch die Ausgaben. Die berühmte Fast-Food-Kette gibt deswegen auch Thai Union eine Mitschuld an der eigenen Insolvenz. Weiterhin erklärte Red Lobster bei der Anmeldung, dass das eigene Portfolio „aufgebläht und unterdurchschnittlich“ sei.

Mit einem Vermögen von weniger als 30 Millionen US-Dollar und einem Schuldenberg von über einer Milliarde musste die Fast-Food-Kette nun den Weg in die Insolvenz gehen. Ziel ist es nun, das Unternehmen an die Kreditgeber zu verkaufen. Somit soll sichergestellt werden, dass die finanziellen Mittel vorhanden sind, um den Betrieb weiterführen zu können.