„Im Boden“: Neue Tierplage breitet sich in deutschen Gärten aus

Eine Person kniet mit Strohhut gegen die Sonne in ihrem wilden Garten und arbeitet. Sie pflanzt etwas an oder erntet. Es ist freie Natur. Wilde Kräuter und Blumen wachsen. Im Hintergrund ragen Berge in den blauen Himmel.
Symbolbild © istockphoto/bbtomas

Eine neue Tierplage sorgt für Probleme in deutschen Gärten. Hobbygärtner sollten sich informieren, um diesen Ungeziefern entgegenzuwirken. Diese unsichtbare Bedrohung kann jeden treffen, der nicht vorbereitet ist.

In deutschen Gärten breitet sich eine neue Tierplage aus, die direkt aus dem Boden kommt. Diese Tiere, welche auch als die unsichtbaren Plagen des Gartens bekannt sind, setzen das Überleben der Pflanzen aufs Spiel.

Von der neuen Plage befallene Pflanzen sterben ab

In Dortmund und landesweit stehen Hobbygärtner vor einem scheinbar unsichtbaren, aber bedrohlichen Gegner: Wurzelläuse. Diese winzigen Insekten haben einen riesigen Appetit auf die Wurzeln unserer geliebten Pflanzen und überschreiten damit die Grenzen ihrer Widerstandskraft. Wurzelläuse sind wahre Meister im Versteckspiel und bevorzugen es, im Verborgenen zu bleiben, während sie die Wurzeln von Salat, Rucola, Möhren und anderen Gemüsepflanzen angreifen. Doch das ist längst nicht alles, denn selbst Johannisbeeren und Stachelbeeren sind nicht vor der Plage sicher. Die Auswirkungen ihres Angriffs sind katastrophal: Befallene Pflanzen werden gelb, rollen sich ein und sterben schließlich ab. Die Ursache der Zerstörung liegt im Speichel der Wurzelläuse, der giftige Substanzen enthält und die Pflanzen schwächt.

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Unsichtbare Übeltäter hinterlassen Warnsignale 

Hobbygärtner sollten zügig handeln, wenn sie erste Anzeichen eines Befalls bemerken. Weiße gesponnene Netze an den Wurzeln der Pflanzen sind ein klares Warnsignal. Aber die Wurzelläuse sind wahre Meister der Tarnung. Winzig klein, verstecken sie sich geschickt unter der Erde und richten dort den Schaden an.

Experten empfehlen, die betroffenen Pflanzen sofort zu isolieren und die erkrankten Teile zu entfernen. Eine wirksame Methode zur Bekämpfung der Plage ist eine Mischung aus Spiritus mit Wasser und Kernseife oder Paraffinöl, die alle zwei bis drei Tage aufgetragen werden sollte. Doch Vorsicht ist geboten: Die unsichtbaren Angreifer können sich schnell vermehren und ganze Gärten vernichten. Daher ist es wichtig, Pflegefehler zu vermeiden und den Garten genau im Auge zu behalten. Denn die unsichtbare Bedrohung aus dem Boden kann jeden Hobbygärtner treffen, der nicht vorbereitet ist.