Kassierer staunt: Person erzielt Rekordsumme bei Pfandrückgabe

Rekord-Pfandbon nach Pfandflaschen Abgabe. Das Bild, das aus zwei Teilen besteht, zeigt auf der linken Seite einen Einkaufswagen, der bis oben hin mit Pfandflaschen und -dosen gefüllt ist. Rechts im Bild sieht man eine Hand, die einen Pfandbon hält.
Symbolbild © Reddit/Pixelside

Da staunte ein Kassierer nicht schlecht, als ein Kunde vor Kurzem eine Rekordsumme bei der Pfandrückgabe erzielte. Einen solchen Betrag hatte er noch nie zuvor gesehen.

Vor Kurzem erzielte ein Kunde bei einem Discounter eine absolute Rekordsumme bei der Pfandrückgabe. Dies versetzt nicht nur die Angestellten, sondern auch die User in den sozialen Medien in Erstaunen. Das steckt hinter der Geschichte.

Pfandabgabe als wöchentliche Pflicht

Da immer mehr Behältnisse unter die Pfandpflicht fallen und wir dazu gezwungen sind, sie nach dem Gebrauch wieder abzugeben, wenn wir unser Geld zurückhaben wollen, ist es kaum verwunderlich, dass sich die Tüten voller Pfandflaschen sehr schnell füllen. Da viele Menschen nicht so viel auf einmal abgeben wollen, wird die Rückgabe ins wöchentliche Einkaufprogramm integriert. Doch so mancher nutzt die leeren Pfandflaschen als eine Art Sparanlage und sammelt ganze Säcke und Taschen voller Leergut. So kam nun auch ein Kunde auf eine Rekordsumme bei der Pfandrückgabe, die er für einen speziellen Zweck ausgeben wollte.

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Rekordsumme findet nicht nur Zuspruch

Bevor der Kunde seine acht Pfandflaschensäcke zum Netto brachte, postete er ein Video in den sozialen Medien und ließ die anderen User schätzen, wie viel Geld ihm diese Menge an Leergut wohl einbringen würde. Viele machten bei der Schätzung mit und die Beträge umfassten eine Spanne von 3 bis 112,50 Euro. Zwei Wochen nach dem Post löste der Mann das Rätsel auf und präsentierte den Nutzern seine neun Pfandbons. Stolze 215,83 Euro brachte ihm sein gehortetes Leergut ein.

Während sich die einen mit ihm freuten und vorschlugen, dass er auf jeden Fall seinen Strom von dem Betrag bezahlen könnte, hagelte es von anderer Seite Kritik. So scherzte ein User, dass er hoffe, der betroffene Netto müsse nach der Pfandauszahlung nicht Insolvenz anmelden. Zwar erreichte er nicht den Betrag dieser Kaufland-Kundin. Aber die Summe kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Zumindest möchte der Mann das Geld nun in seine Urlaubskasse einzahlen.