Kosten-Welle droht: Tausende Kleingärtner sollen sparen

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Tausende Kleingärtner müssen sich auf eine massive Kosten-Welle gefasst machen. Es könnte jedoch einen neuen Tarif für Abrechnungen geben.

Kleingärtner lieben es, mit Leidenschaft und Begeisterung ihre Parzelle zu bearbeiten. Doch jetzt droht ihnen eine Kosten-Welle, wenn nicht gehandelt wird.

Probleme und Lösungen

Tausende Gärten liegen in den Kleingartenanlagen in Deutschland im Winter im Tiefschlaf. Die Hochsaison ist vorbei und nur ab und an lässt sich ein Kleingärtner blicken, um nach dem Rechten zu sehen.

Dennoch werden jetzt ungefähr 8.000 Kleingärtner von der Stadt persönlich ermahnt. Sie sollen Energie sparen. Denn in den Gartenanlagen gibt es entsprechende Entnahmestellen. Während das Wasser im Winter abgedreht wird, gibt es trotzdem Strom.

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Das sind die Hintergründe

Mehr als 8.000 Kleingärtner sind von der Energiesparmaßnahme betroffen. Doch in ganz Deutschland könnten die Kleingärtner deutlich mehr Energie sparen. Zum Beispiel, indem man Geräte, wie den Kühlschrank, ausschaltet, so die Experten.

Die Stadt Dortmund hat nun die zuständigen Kleingartenvereine angesprochen. Diese sollen ihren Pächtern mitteilen, dass noch mehr Energie-Einsparpotenzial bestehe. Sie sollen die Parzellen-Besitzer und -Inhaber informieren.

Spartipps für die Parzelle

Alles, was über den Winter unnötig Strom verbraucht und nicht genutzt wird, sollte demnach aufgesteckt werden. Gleichzeitig wurde auch das Thema eines Kleingartentarifes erneut angesprochen.

Früher gab es bis ins Jahr 2017 einen speziellen Tarif für Kleingartenanlagen. Doch dieser wurde mittlerweile eingestellt. Ob es diesen wieder geben wird, das bleibt abzuwarten. Aufgrund der Energiekrise ist aber eher zu erwarten, dass die Preise für Gas und Strom weiter ansteigen.