Lidl, Kaufland, Aldi & Co: Engpässe bei Nestlé-Produkten droht

Nestlé Zentrale Frankfurt Deutschland
Symbolbild © istockphoto/gopixa

Die aktuelle Gas-Krise macht der Wirtschaft sehr zu schaffen. So auch dem Unternehmen Nestlé. Der Konzern muss reagieren.

Nestlé Produkte könnten aus den Regalen verschwinden

Die Gas-Krise hält weiterhin an. Verbraucher müssen sich auf eine schwere und lang anhaltende Versorgungskrise einstellen. So der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Gründen und Bundeskanzler Scholz von der SPD.

Beliebt Produkte könnten bals aus den Regalen von Supermärkten und Discountern verschwinden. So zum Beispiel auch Nestlé-Produkte.

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestle stell seine deutschen Werke auf einen Gas-Mangel ein. Schon jetzt besteth eine Gas-Knappheit. Und eventuell erfolgt bald ein kompletter Stopp durch die Russen. Dies hätte fatale Folgen für die Städte, Kommunden und die Lebensmittelindustrie.

Es ist ein Einbruch der Wirtschaftsleistungen zwischen sechs und zwölf Prozent denkbar. Dies prognostizieren Institute. Nestlé reagiert auf diese Zahlen. Das Unternehmen trifft Vorbereiten und stellt klare Forderungen an die Politik.

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Nestlé fordert schnellere Genehmigung für Umrüstung auf Öl

Der Nahrungsmittelkonzern hat klare Forderungen. Nestlé möchte die Produktion von Gas auf Öl als Kraftstoff umstellen. Dafür müssen jedoch die Behörden flexibler sein und die Bürokratie übergangsweise abgebaut werden.

Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden. So etwas für die technische Umrüstung von Gas- auf Ölbrenner.

Der Konkurrent von Nestlé, nämlich Mondelez plant bereits, seine Milka-Produkte ohne Gas herzustellen.

Nestlé fokussiert seine Produktion auf bestimmte Produkte

Nestlé möchte sich in Krisenzeiten schneller und flexibler auf die neue Situation einstellen. Deswegen plant der Konzern, seine Produkte zu priorissieren. Lebensnotwendigere Artikel haben Vorrang gegenüber anderen Produkten.

Genaue Angaben macht Nestlé dazu jedoch nicht. Nestlé gibt an, die Situation genau im Blick zu haben und die jeweiligen Produktionsstandorte zu prüfen.

Damit ist zunächst noch unklar, ob Kunden künftig auf Nestlé-Produkte verzichten müssen. Und wenn ja, auf welche.

Doch eines ist siccher: Die Gas-Krise spüren die Kunden von Aldi, Lidl, Edeka und Co. nicht nur im Geldbeutel. Sie werden auch gegebenenfalls vor leeren Supermarkt-Regalen stehen.