Nach Jahren: Rewe trennt sich von beliebten Service für Kunden

Der Eingang von Rewe.
Symbolbild © istockphoto/Marina113

Diese Änderungen dürfte viele Kunden nicht erfreuen. Ein beliebter Service wird von der Supermarktkette Rewe nach mehreren Jahren abgeschafft. 

Mehrere Jahre hat dieser Service von Rewe zahlreiche Vorteile für Kunden geboten. Damit ist jetzt Schluss. Nach der Abschaffung hat das Programm keinen Nutzen mehr. Für die Kundschaft ist das eine weniger erfreuliche Nachricht.

Nicht nur Rewe

Rewe ist nicht die einzige Supermarktkette, die sich von diesem Bonus verabschiedet. Penny möchte sich ebenfalls von dem Service trennen.

Für die beide Giganten scheint es keinen anderen Ausweg mehr zu geben, als die Zusammenarbeit zu beenden.

Eine neue Ära

Seit 2014 bietet das Bonusprogramm zahlreiche Vorteile für Kunde und Händler. Zum Einen kann durch den Service das Konsumverhalten der Kundschaft analysiert werden. Dadurch können viele Prozesse auf Händlerseite mithilfe dieser Statistik optimiert werden.

Doch auch für die Kunden ist der Besitz einer Karte lukrativ. Bei jedem Einkauf können Punkte gesammelt werden. Diese wiederum werden im Anschluss in bares Geld oder eine attraktive Prämie umgewandelt. Allerdings müssen hierfür Daten preisgegeben werden.

Lesen Sie auch
Offiziell: Bestimmte Getränke werden in Supermärkten noch teurer

Zu teuer

Tatsächlich- die Payback-Karte soll bei Rewe und Penny künftig abgeschafft werden. Der gesteigerte Umsatz und die anderen Vorteile sind für die Supermarktriesen kein Grund mehr, an dem Bonusprogramm festzuhalten.

Die Summe, die Payback für ihren Service verlangt, sei den Firmen zu gewaltig. Mindestens 150 Millionen Euro pro Jahr kostet die Rewe-Group dieser Service. Viel zu hoch, wie eine Rewe-Sprecherin verkünden lässt.

Neuer Service

Rewe will in Zukunft den Fokus auf ein eigenes Bonusprogramm setzen. So sammeln Kunden auf Wunsch weiterhin Treuepunkte, die im Anschluss in Prämien umgetauscht werden können.

Payback-Fans müssen nicht sofort auf ihre Vorteile verzichten. Das Programm soll bis Ende 2024 auslaufen. Dieser Prozess ist jedoch abhängig von zukünftigen Verhandlungen. Payback plädiert nämlich für eine fünfjährige Vertragsverlängerung. Rewe hingegen möchte die Zusammenarbeit höchstens um zwei Jahre ausweiten. Die finale Entscheidung bleibt somit noch abzuwarten.