Nach Pleite: Deutsche Traditionskette vor Rückkehr

Bioladen mit Obst und Gemüse
Symbolbild

Ein deutsches Traditionsunternehmen steht nach der Insolvenz unerwartet vor einer Rückkehr. Durch eine geplante Übernahme eines Einzelhändlers steht die Rettung einer deutschen Supermarktkette und damit auch Hunderter Arbeitsplätze in Aussicht.

Nach der finanziellen Pleite des deutschen Bio-Markts Basic erscheint nun endlich ein Licht am Ende des Tunnels: Die Supermarktkette Tegut will das insolvente Unternehmen übernehmen. Damit steht der Bio-Händler möglicherweise vor der Rettung.

Mega-Deal für den deutschen Einzelhandel

Mit der Übernahme des insolventen Bio-Konzerns plant der Einzelhändler Tegut einen einmaligen Deal für den deutschen Einzelhandel. Sowohl für das insolvente Unternehmen als auch für seine Mitarbeiter bedeutet das eine vorläufige Entwarnung. Über den Kaufpreis der Übernahme haben beide Konzerne Stillschweigen vereinbart. Daher sind keine genaueren Zahlen bekannt.

Sowohl Arbeitsplätze als auch Filialen werden durch den Deal gesichert. Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, wird Tegut die rund 500 Mitarbeiter des Bio-Konzerns Basic weiterbeschäftigen. Sollte das Kartellamt dem Deal zustimmen, bleiben auch die 19 Standorte wie gewohnt erhalten. Somit bleibt für Mitarbeiter und Kunden also vorerst alles beim Alten.

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Besonders in Bayern entsteht ein gestärktes Filialnetz der Supermarktkette Tegut

Mit der Übernahme des Bio-Händlers Basic und seiner 19 Standorte vergrößert die Supermarktkette Tegut ihr Filialnetz erheblich. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen derzeit über 315 Filialen in Deutschland. Durch den Kauf der Basic-Filialen stärkt die deutsche Supermarktkette ihre Präsenz besonders in Bayern – dort befinden sich nämlich viele der Basic-Filialen.

Beide Unternehmen sollen nach und nach zusammenwachsen

Der Geschäftsführer der Supermarktkette Tegut, Thomas Gutberlet, sieht ein großes Potenzial in der Zusammenführung beider Unternehmen. Da die beiden Bio-Märkte gut zueinander passen, sollen sie schrittweise zusammenwachsen, um sich in Zukunft gemeinsam weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen. Ziel bleibt am Ende das positive Einkaufserlebnis. Die Zusammenführung soll den Kundinnen und Kunden einen Einkauf in einer Wohlfühlatmosphäre ermöglichen.