Inflation: Netto stoppt Preisexplosion bei hunderten Lebensmitteln

Netto Supermarkt von Außen.
Edeka und Netto verbannen Produkte aus dem Sortiment.

Woche für Woche steigen die Preise in Supermärkten und Discountern. Netto will dies nun stoppen und die Preise einfrieren.

Die steigenden Preise sind derzeit ein Dauerthema bei den Verbrauchern. Die Inflation ist enorm gestiegen. Die Folge: Alles wird teurer.

Doch jetzt reagiert ein Discounter.

Netto stoppt die Preiserhöhungen

Netto möchte die Verbraucher entlasten. Und gleichzeitig die Werbetrommel rühren. Der Discounter plant jetzt ein „Inflations-Stopp“. Die Edeka-Tochter will die Preise für Lebensmittel einfrieren.

Doch es gibt einen Haken: Nicht alle Kunden können davon profitieren.

Netto stoppt die Preisexplosion – aber nicht bei allen Produkten

Verbraucher stehen jede Woche vor neuen Preiserhöhungen. Gerade werden wieder zwei Produkte in NRW teurer. Dagegen will Netto jetzt angehen.

Der Discounter plant, die Preisexplosion bei 200 von rund 5.000 Produkten zu stoppen.

Mit diesem Inflations-Stopp möchte Netto seine Kunden gewinnen.

Produkte können abweichen

Laut der Lebensmittelzeitung können die Produkte variieren. Je nach Region und Filiale. Eines ist jedoch klar: Es geht um Produkte des täglichen Bedarfs. Gerade diese sind in den letzten Monaten nämlich deutlich im Preis gestiegen.

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Vor allem Butter und Käse haben eine enorme Preissteigerung erlebt. Aber auch Brot und Bier sollen bald wesentlich teurer werden.

Netto veröffentlicht Informationen auf seiner Webseite. Dort steht, welche Produkte nicht der Preissteigerung unterliegen. Auch die Filiale und der Zeitraum, in der der Preis eingefroren ist.

Insgesamt hat Netto den „Inflations-Stopp“ vom 31. Mai bis zum 31. Juli festgelegt.

„Inflations-Stopp“ bei Netto: Nicht für alle Kunden

Doch nicht nur die Produktauswahl ist begrenzt. Die Aktion bei Netto gilt nur für ausgewählte Kunden.

Und zwar die, die eine DeutschlandCard besitzen. Steigen Produkte mit eingefrorenem Preis, wird die Differenz an der Kasse abgezogen.

Der Kunde muss nur die DeutschlandCard vorzeigen. Dies erklärt die Lebensmittelzeitung.

Eine gute Aktion – und damit auch eine hohe Eigenwerbung. Netto möchte damit natürlich die DeutschlandCard vermarkten. Der Discounter hat damit sicherlich gute Chancen, denn gerade jetzt achten viele Kunden verstärkt auf ihre Ausgaben.