Neue Burger betroffen: McDonald’s ändert Rezeptur nach Jahrzehnten

McDonald´s Menü mit Pommes
Symbolbild © imago/Pond5 Images

Fast-Food-Freunde müssen nun ganz stark sein. Denn der Fast-Food-Riese McDonald’s ändert seit Jahrzehnten zum ersten Mal die Rezeptur für seine weltberühmten Burger. Was wird dies für das Geschäft in Deutschland bedeuten und welche Produkte sind genau betroffen?

Im Angesicht der steigenden Konkurrenz durch Fast-Food-Ketten wie Five Guys und Shake Shack plant McDonald’s eine Überarbeitung eines seiner langjährigen Klassiker. Damit bahnt sich bei dem Fast-Food-Giganten eine wahre Burger-Revolution an. Nach fast siebzig Jahren soll eine der bekanntesten Speisen des Kult-Restaurants in neuem Licht erstrahlen.

Burger-Revolution bei McDonald’s führt zu neuer Rezeptur für die Burger

Die Liebe der Amerikaner zu Burgern ist unbestreitbar und inzwischen in der ganzen Welt bekannt. Laut Studien genießen etwa 85 Prozent von ihnen monatlich mindestens einmal einen Burger, wobei jeder Dritte sogar täglich zu Fast Food greift. McDonald’s, eine der bekanntesten Burger-Ketten, plant nun eine aufregende Veränderung in den USA, indem das Unternehmen 2024 einen neuen Hamburger auf den Markt bringt. Dies markiert die erste bedeutende Veränderung in der Hamburger-Rezeptur von McDonald’s nach Jahrzehnten.

Bisher setzte McDonald’s eher auf Einheitlichkeit in Bezug auf den Geschmack und das Aussehen ihrer Hamburger in den 40.000 Franchise-Filialen weltweit. Die einzige erwähnenswerte Ausnahme bildete nur Indien, wo Hühnchen statt Rindfleisch zum Einsatz kommt. Aufgrund der Erkenntnis, dass der Fokus auf Uniformität sich negativ auf den Geschmack auswirkte, plant das Unternehmen nun jedoch eine grundlegende Änderung bei der Zubereitung des traditionellen Burger-Rezepts. Die Zutatenliste soll dabei allerdings weitgehend unverändert bleiben.

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Das steckt in dem neuen Burger von McDonald’s

Ursprünglich platzierte McDonald’s auf dem Grill gleichzeitig acht Fleischstücke. Jetzt erfolgt eine Anpassung, wobei man die Menge der Patties auf sechs reduziert und gleichzeitig auch Zwiebeln mitgrillt. Um eine längere Frische zu gewährleisten, sollen die Salatblätter zudem in kleineren Behältern aufbewahrt werden. Eine weitere Änderung besteht darin, den Käse für die beliebten Cheeseburger vor dem Braten auf Raumtemperatur zu bringen. Dadurch soll ein verbessertes Schmelzverhalten erzielt werden.

Dieses aktualisierte Rezept wird bereits in Restaurants an der Westküste und im Mittleren Westen der USA verwendet. Bei positiven Testergebnissen besteht natürlich auch die Möglichkeit einer weltweiten Umsetzung. Ob und wann wir diese anders zubereiteten Burger auch in Deutschland schmecken dürfen, bleibt allerdings noch ungewiss.