Neue Pfandregel kommt: Ab 5 Euro droht sogar ein Hausverbot

Leere Flaschen in der Hand.
Symbolbild © istockphoto/spwidoff

Nun kommt bei einem bestimmten Supermarkt eine neue Pfandregel, die besagt, dass bei mehr als 5 Euro Pfand sogar ein Hausverbot drohen kann. Das steckt hinter dieser unglaublichen Meldung.

Ein Supermarkt führt eine neue Pfandregel ein, nach der Kunden, die sich nicht daran halten, sogar ein Hausverbot drohen kann. Wer mehr als 5 Euro an Pfand zurückbringt, soll den Laden nicht mehr betreten dürfen. Das steckt hinter dieser unglaublichen Geschichte.

Pfandmenge ist immer wieder Streitthema

Das Thema der Pfandmenge ist gerade bei den Kunden ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Während die einen der Meinung sind, dass irgendwelche Vorschriften in diesem Bereich absolut unnötig sind und jedem selbst überlassen bleiben sollte, wann er wie viele Pfandflaschen abgibt, sind andere für eine Beschränkung. Sie vertreten die Ansicht, dass man allein schon aus Rücksicht auf andere Kunden die Menge an Pfandflaschen von sich aus begrenzen sollte. Schließlich müssen alle anderen, die ebenfalls den Pfandautomaten nutzen wollen, dadurch unnötig lange warten. Wenn dann auch noch Zeiten mit einem sehr hohen Kundenandrang gewählt werden, sehen viele Menschen dieses Verhalten als asozial an.

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Supermarkt gibt neue Pfandregel mit Hausverbot vor

Auch aus der Sicht der Mitarbeiter in einem Supermarkt oder Discounter ist eine große Pfandflaschenmenge nicht sozial verträglich. Denn es muss bei einer größeren Menge nicht nur ein extra Mitarbeiter für die Arbeit am Pfandautomaten abgestellt werden. Zusätzlich muss man sich vor Ort auch mit den unzufriedenen Kunden auseinandersetzen. Auch der Automat muss dann öfter einmal geleert werden.

Deswegen hat der Supermarkt Tegut an einem Pfandautomaten jetzt ein Schild angebracht. Dies besagt, dass ein Kunde maximal 5 Euro an Pfand zurückbringen darf. Wer sich dieser Regelung widersetzt, riskiert sogar ein Hausverbot. Die Meinungen zu dieser neuen Regelung und dem angedrohten Hausverbot sind geteilt. Die einen finden diese Aufforderung richtig und sehen nur Vorteile. Andere wiederum empfinden den Betrag von 5 Euro als viel zu wenig und tun kund, dass sie diesen Laden dann wohl nicht mehr aufsuchen werden.