Noch teurer: Erste Eisdielen führen erstmals Sonntagsaufpreis ein

Eis in einer Eisdiele wird zubereitet.
Symbolbild © istockphoto/RossHelen

Kaum zu glauben, aber diese Eisdielen haben nun einen Sonntagsaufpreis. Die Verbraucher und Kunden müssen damit zukünftig noch tiefer in die Tasche greifen für eine Kugel Eis. Das steckt dahinter.

Es klingt wie aus einem schlechten Film, doch Eisdielen führen erstmals einen Sonntagsaufpreis ein. Ähnlich wie zuvor bereits Bäckereien muss der Kunde und Verbraucher nun am Wochenende mehr zahlen, wenn er eine Kugel Eis haben will.

Eine Erhöhung der Preise um 10 Prozent

Den Sonntagsaufpreis in der Eisdiele wird in Ottobrunn verlangt. Genauer gesagt handelt es sich um die Eisdiele „Cremagelato“, welche sich in der Unterhachinger Straße des Ortes befindet. Hier kann man nun einen Zettel finden, auf dem Folgendes steht: „Liebe Kunden, wir möchten Sie höflich darauf hinweisen, dass an Sonn- und Feiertagen ab sofort eine Preiserhöhung um 10 Prozent gilt.“

Ähnlich wie bereits einige Bäckereien möchte die Eisdiele also den Sonntagsaufpreis einführen. Doch das stößt bei den meisten Verbrauchern und Kunden auf nur wenig Verständnis. In den sozialen Netzwerken zeigte man sich darüber sehr verärgert. Viele Kommentatoren finden den Sonntagsgaufpreis in der Eisdiele nahezu „unverschämt“. Denn Eis steigt im Preis eh stetig nach oben. Dass es hinzukommend nun auch extra Preise für das Wochenende gibt, finden viele Kunden mehr als unnötig.

Laut Berichten in den Medien dient der Sonntagsaufpreis der Eisdiele der Bezahlung der Mitarbeiter. Denn diese erhalten so extra Gehalt, wenn sie an Wochenend- und Feiertagen arbeiten. Immerhin haben hierfür einige Menschen in den sozialen Netzwerken Verständnis. Und auch der Inhaber der Eisdiele mit dem Sonntagsaufpreis bestätigt, dass sie als Eisdiele sehr teuer sind. Er erwähnt allerdings auch, dass die Qualität und der Service seines Geschäfts die Preise rechtfertigen.

Mangel an Personal ist ein Grund

Als Grund für den Sonntagsaufpreis seiner Eisdiele nennt der Chef in den sozialen Medien den Mangel an Personal. Laut ihm ist es schwierig, Menschen zu finden, die bereit sind, sich auch an eigentlich freien Tagen hinter die Tresen zu stellen und Eis zu verkaufen.