Real will seine Märkte verändern: Damit müssen Kunden rechnen

Real-Markt mit Sonderposten Verkauf.
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Vielen ist die Warenhauskette Real noch ein Begriff. Zwar gibt es mittlerweile nur noch 62 Filialen, doch diese Märkte sollen jetzt verändert werden. Mit diesen Neuerungen müssen Kunden künftig bei Real rechnen.

Die Warenhauskette Real ist in den vergangenen Jahren stark geschrumpft. Mittlerweile existieren nur noch 62 Filialen in Deutschland. Allerdings will der Konzern jetzt mit bestimmten Maßnahmen seine Märkte verändern. Hiermit müssen Kunden künftig beim Einkauf rechnen.

Real soll anders werden

Vor einigen Jahren noch gehörten zu der Warenhauskette insgesamt 276 Märkte in ganz Deutschland. Heute sind es noch knapp über sechzig. Allerdings sollen diese erhalten bleiben. Sie werden dabei jedoch durch bestimmte Maßnahmen verändert. Diese Änderungen könnte zahlreiche Kunden betreffen, doch durch die Neuerungen soll das Unternehmen wieder nach oben geführt werden.

Der ehemalige Eigentümer Metro wollte im Sommer 2020 seine Tochtergesellschaft loswerden. Am Ende übernahm dann die SCP Retail Investments und versuchte, Real wieder aufzustellen. Im Zuge dessen verkaufte man zahlreiche Standorte. Mittlerweile ist auch SCP bei vielen Standorten nicht mehr der Eigentümer.

Real nach Übernahme eingesunken

Nach der erfolgten Übernahme kam es rasch dazu, dass SCP die übrig gebliebenen Standorte mit etwa 5.000 Mitarbeitern verkaufte. Im Juni 2022 übernahm dann Tischendorf und eine Gruppe von Real-Managern den Konzern. Allerdings ist Real damit noch immer nicht in sicheren Gewässern. Dies geht aus einigen Medienberichten hervor.

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Wie Berichten zu entnehmen ist, soll das Unternehmen nach der Übernahme in den ersten Monaten Verluste von etwa 100 Millionen Euro verzeichnet haben. Rewe soll Real laut Berichten dabei geholfen haben, das Tief durchzustehen. Rewe ist ein Lieferant der Real-Märkte und habe sich bei der Verrechnung von Waren kulant gezeigt, heißt es in Meldungen.

Neue Maßnahmen für Real

Um wieder auf sicheren Beinen stehen zu können, sind weitere Maßnahmen für die Real-Märkte nötig. Angedacht sind Aktionen wie Rabatte, welche über die Payback-Karte genutzt werden können. Wer beispielsweise für mindestens dreißig Euro bei Real einkauft, soll die fünffache Menge an Payback-Punkten gutgeschrieben bekommen.

Welche Bemühungen am Ende Erfolge erzielen können, wird sich zeigen. Viele ehemalige Real-Standorte, die in der Vergangenheit recht umsatzstark waren, gehören heute zu Kaufland oder Edeka. Ob Real an die Erfolgszeiten von früher anknüpfen kann, ist ungewiss.