Shirts für zwei Euro: Primark-Mode-Kette vor Aus – erste Filiale dicht

Primark Filiale mit Accessoires.
Symbolbild © istockphoto/tupungato

Bei Primark gibt es Shirts für zwei Euro. Jetzt steht die Mode-Kette jedoch vor dem Aus. Die erste Filiale ist bereits dichtgemacht worden.

Billig-Mode und Shirts für zwei Euro. Dafür steht Primark. Bei der Mode-Kette stehen jedoch die Zeichen auf Aus. Eine erste Filiale ist schon dicht.

Erfolgsgeschichte endet offenbar

Primark galt für lange Zeit als eine Mode-Kette, die billigste Produkte anbieten konnte. Dabei war der Fokus vor allem auf die Masse und günstige Preise gelegt worden. In den Shops standen die Kunden Schlange.

Doch der Hype hat offenbar ein Ende. Denn jetzt stehen mehrere Geschäfte vor dem Aus. Schon jetzt droht dem Unternehmen wohl der Ausverkauf. Das bedeutet, dass Primark-Stores flächendeckend verschwinden könnten.

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Billig-Mode zum Discountpreis

2009 kam Primark in Deutschland auf den Markt. Seither konnte der Umsatz immer weiter gesteigert werden. Billige Jeans, Shirts, Kleider, Röcke und Accessoires im Überfluss konnten so massenhaft an die Kunden gebracht werden.

Die Masse machte bei Primark viel aus. Neben den billigen Preisen waren es die hohen Verkaufszahlen, die massenhaft Kleidung und Accessoires in die Schränke der Kunden brachte. Das brachte dem Unternehmen viel Kritik ein.

Primark unter Dauerbeschuss

Der Konzern wurde von Umweltschützern und Menschenrechtlern ständig dafür kritisiert, unter welchen Bedingungen die Billig-Mode hergestellt wurde. Jetzt sinken die Umsätze. So gingen sie von früheren 916 Millionen auf 380 Millionen herunter.

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Das hat Folgen: Die erste Filiale wurde bereits geschlossen. Laut Experten ist das die Quittung für die exzessive Expansion des Unternehmens. Außerdem hat Primark auch den Einstieg in den Online-Handel verpasst. Das rächt sich am Ende offenbar.