Strom sparen: Diese Lebensmittel sollte man draußen nicht kühlen

Ein leerer Tisch dekoriert mit Gläsern, Gabel und Messer
Symbolbild © istockphoto/Arda ALTAY

Bei den aktuellen Energiepreisen, lohnt es sich im Winter gewisse Lebensmittel draußen zu kühlen. Bei manchen ist das aber nicht von Vorteil: Sie könnten ihre Qualität verlieren.

Im Winter lässt sich einfach Energie sparen: Ausgewählte Lebensmittel nach draußen verlagern. Zudem schafft man damit Platz im Kühlschrank. Doch in manchen Fällen ist das keine gute Idee.

Ab nach draußen

Viele kennen diesen Trick bereits. Getränke sind dabei die häufigsten Lebensmittel, die nach draußen verlagert werden. Bei zu eisigen Temperaturen können diese höchstens gefrieren. Bei anderen Waren ist jedoch der Qualitätsverlust deutlich höher.

Aus diesem Grund lohnt es sich, einige Regeln beim Außenkühllager zu beachten. Die Temperaturen, die dabei herrschen sind hier der entscheidende Faktor. Es darf bei einigen Nahrungsmitteln nicht zu kalt und nicht zu warm sein.

Regeln beim Kühlen

Besonders Obst und Gemüse laufen Gefahr, bei unpassenden Temperaturen, an Qualität zu verlieren. Viele Gemüsearten können beispielsweise problemlos bei sechs bis zehn Grad draußen gekühlt werden. Dennoch darf es nicht zu kalt werden: So sind vor allem Tomaten, Auberginen, Kartoffeln und Kürbisse besonders empfindlich. Hier droht ein Qualiätsverlust.

Lesen Sie auch
Schlangestehen: Kassen in Supermärkten stehen vor Abschaffung

Bei Obstsorten gibt es einige, die Kälte problemlos aushalten. Vor allem Beeren, Steinfrüchte und Äpfel sind kälteresistent. Ein Außenlager lohnt sich hier. Für Mangos, Kiwis, Ananas oder Bananen darf es jedoch nicht zu kalt werden. Eine Temperatur unter 12 Grad sollte bei den exotischen Früchten nicht unterschritten werden.

Optimale Temperaturen

Wer Milchprodukte und Fleisch draußen kühlen möchte, sollte ebenfalls Temperaturgrenzen einhalten. Bei Fleisch sollte die Temperatur nicht höher als 4 Grad sein. Im Winter kann man Fleischprodukte also ohne Konsequenzen draußen kühlen.

Für Milchprodukte beträgt die optimale Außentemperatur 3 bis 8 Grad. Diese sollten jedoch dicht verschlossen sein. Bei Butter, Säften und Marmelade gilt das Gleiche. Eine gute Verpackung ist auch hier notwendig. Das Außenkühllager sollte allgemein jedoch nie extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sein. Das Wetter im Auge zu behalten, ist also durchaus von Vorteil.