„Tödlichstes Tier der Welt“ fällt über neue deutsche Stadt her

Ein Mann im Schutzanzug läuft eine Treppe hoch. Er hat eine Sprühflasche in der Hand und desinfiziert die Stufen. Er hat außerdem eine Maske an.
Symbolbild © istockphoto/dusanpetkovic

Das „tödlichste Tier der Welt“ ist nur ganz klein. Und es wird immer öfter in Mannheim entdeckt. Dort fällt es über Menschen her.

Das „tödlichste Tier der Welt“ ist immer häufiger in Mannheim zu finden. Die Stadt hat den Kampf dagegen aufgenommen und bittet auch die Bürger um Mithilfe.

Bill Gates warnte bereits 2014 vor diesem Tier

Die Rede ist von der asiatischen Tigermücke. Das Tier ist nur ganz klein und trotzdem sehr gefährlich. Denn sie überträgt das gefährliche Dengue-Fieber. Bei diesem bekommt der Betroffene grippeähnliche Beschwerden. Auch Fieber bis zu 40 Grad Celcius ist damit verbunden.

Die Asiatische Tigermücke kommt eigentlich aus den Tropen. Nun breitet sie sich aber auch in Deutschland immer weiter aus. Grund dafür ist der Klimawandel.

Die Asiatische Tigermücke gehört zu den Moskitos. In den vergangenen Jahren hat diese deutlich in Deutschland zugenommen. Vor allem in Baden-Württemberg. Die Landeshauptstadt Stuttgart und der Kreis Ludwigsburg haben die Mücke bereits entdeckt.

Auch Menschen in Heilbronn litten die Menschen bereits unter diesem Tier. Nun hat auch die Stadt Mannheim mit einer Tigermücken-Plage zu kämpfen.

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Stadt Mannheim ruft Bürger zur Jagd auf

In den vergangenen Jahren konnte man rund um Mannheim immer häufiger Tigermücken entdecken. Jetzt möchte sie Stadt feststellen, ob das Tier bereits heimisch geworden ist.

Dafür benötigt sie die Unterstützung der Einwohner. Auch in den letzten Jahren waren diese schon zur Mithilfe bei der Bekämpfung aufgerufen. Die Bürger sollten potenzielle Asiatische Tigermücken persönlich oder per Post an den Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt übermitteln.

Auch in diesem Jahr sollen sich die Bürger wieder an der Jagd nach Tigermücken beteiligen. Darauf hofft das Gesundheitsamt.

Und die Bevölkerung ist engagiert. Sie hat seit 2016 bereits rund 50 Exemplare eingesendet. Darunter waren verschiedene Mücken- und Insektenarten. Eine Tigermücke jedoch nicht.

Trotzdem: Die Bevölkerung muss dran bleiben. Denn Wissenschaftler müssen schon kleine Populationen lokalisieren und eindämmen. Nur dadurch können sie verhindern, dass sich diese gefährliche Mücke in Mannheim ansiedelt.