Veganer bei Rewe sauer: „Will sein gekauftes Brot nicht essen“

Rewe Brot mit Preis.
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Ein veganer Kunde hinterlässt bei Rewe einen Zettel. Er ist richtig sauer und will sein bei Rewe gekauftes Brot wohl nicht essen. Dafür hat er einen guten Grund.

Der Kunde hinterlässt einen Zettel. Darauf steht: Er will sein gekauftes Brot nicht essen. Er ist Veganer und hat bei Rewe eingekauft. Was er dann entdeckt, macht das Brot für ihn ungenießbar.

Veganer Kunde bei Rewe: Brot nicht essbar

Ein veganer Kunde hat sich über sein Rewe-Brot beschwert und möchte nun andere warnen. Leider stellt er erst zu Hause fest, dass das angeblich vegane Brot Joghurtpulver enthält. Er schreibt dazu, dass er verärgert ist, und hofft, das Brot noch verschenken zu können. Der Eintrag „Joghurtpulver“ kommt erst ganz am Ende der Inhaltsliste und wäre von ihm fast übersehen worden.

Rewe Brot mit Preis.
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Deklaration und Angabe der Zutaten: Darauf ist zu achten

Der Nutzer fragt sich, warum solche Zutaten überhaupt in dem Brot enthalten seien. Ein anderes Mal sei es ihm nicht möglich gewesen, für einen Freund eine Tomatensuppe zu kaufen. Schließlich habe er die Tomaten selbst gekauft und gekocht. Ein anderer Kunde scheint sich in der Welt des Brotes etwas besser auszukennen. Er meint, dass in vielen Broten Milch und Milchprodukte enthalten sind. Das soll die Brote etwas lockerer machen. Die enthaltenen Fette könnten zu einer Festigkeit des Brotes führen. Auch Joghurt im Brot sorgt für zusätzliche Kontrolle, nicht zuletzt wegen der Milchsäure. Man sollte aber die Zutaten und vor allem das Joghurtpulver so deklarieren, dass es auf den ersten Blick erkennbar ist.

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Gesünder einkaufen und kochen, so geht’s

Es sollte also kein veganes Thema sein, eine korrekte Deklaration und Kennzeichnung von Lebensmitteln zu fordern. Denn das würde es den Verbrauchern leichter machen, gezielt die richtigen Lebensmittel für eine gesunde Ernährung auszuwählen. Ob Veganer, Vegetarier oder Fleischesser: Wer bewusst einkaufen möchte, sollte sich vorher informieren, was in einem Produkt wirklich drin ist, und möglichst wenig Fertiggerichte kaufen. Wer zu Hause frisch mit Obst und Gemüse kocht, dünstet oder backt, kann sicher sein, dass keine versteckten und unerwünschten Inhaltsstoffe auf dem Teller landen.