Verboten: Campern drohen neue saftige Geldbußen – bis zu 500 Euro

Ein mittelgroßes, gelbes Campingzelt steht am Tag auf einer hellen Lichtung mitten im Wald neben ein paar Bäumen an einer Wiese.
Symbolbild © istockphoto/AndyMagee

Zeltengehen und Campen gehören zu den liebsten Reiseformen der Deutschen. Doch in bestimmten Ländern drohen Campern Geldbußen in Höhe von bis zu 500 Euro. Sich vor dem Reiseantritt richtig zu informieren und aufmerksam zu sein, ist entscheidend.

Um einen schönen Urlaub zu verbringen, muss man nicht weit fahren. Viele Deutsche lieben es, in einem unserer Nachbarländer campen zu gehen und die Natur zu genießen. Doch dabei können Campern jetzt tatsächlich Bußgelder in Höhe von bis zu 500 Euro drohen. Hier erfahrt ihr mehr.

Bußgelder und Verbote beim Wildcampen in Italien

Italien lockt mit seinen malerischen Landschaften und seinem mediterranem Flair viele Campingfreunde an. Doch die vermeintliche Freiheit des Wildcampens kann schnell teuer werden, denn hohe Geldbußen zwischen 100 und 500 Euro drohen Campern bei Nichtbeachtung der Gesetze. Besonders an Schildern, die Wildcamping verbieten, sollten Reisende Vorsicht walten lassen. Die Einhaltung der Gesetze ist wichtig, um teure Bußgelder zu vermeiden und nicht unerwartet das Budget des Campingurlaubs zu sprengen.

Wer die Risiken des Wildcampens vermeiden möchte, dem bietet Italien eine Vielzahl von Campingplätzen entlang der Küste, die für etwa 20 Euro pro Nacht genutzt werden können. Es geht also durchaus billig, legal und vor allem schön und idyllisch, wie man es sich beim Campingurlaub wünscht. Alternativ stehen auch günstigere Optionen wie Wohnmobil-Stellplätze zur Verfügung, die zwischen 5 und 10 Euro pro Nacht kosten. Mithilfe von Apps wie „Park4night“ können Reisende herausfinden, wo sich solche Stellplätze befinden, und so ganz leicht ihren Campingurlaub planen.

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Alternative Campingoptionen und Preisvergleich in Europa

Ein Campingurlaub in Italien ist nicht zwangsläufig teuer, wenn Reisende die richtigen Optionen wählen. Neben Campingplätzen und Stellplätzen gibt es auch preiswerte Alternativen, um die Kosten niedrig zu halten. Es ist jedoch wichtig, die aktuelle Gesetzeslage zu kennen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Ein Preisvergleich zeigt, dass Italien das zweitteuerste Land für Campingurlauber in Europa ist.

Nach Kroatien zahlt man hier für eine Campingerlaubnis am meisten. Jedoch tatsächlich weniger als in der Schweiz. Besonders billig ist es dagegen in vielen osteuropäischen Ländern und im südlichen Balkan. Dennoch kann mit einer sorgfältigen Planung und der Auswahl günstiger Campingoptionen auch in Italien ein erschwinglicher Campingurlaub genossen werden. Es lohnt sich durchaus, verschiedene Möglichkeiten zu erkunden, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für den eigenen Campingtrip zu finden.