Weitere große Bank schließt: Hunderttausende Kunden betroffen

Eine Bankkarte wird in den Schlitz des Automaten gesteckt. Dieser ist mit Grün gekennzeichnet und soll so vor Datendiebstahl schützen. Der Fokus liegt klar auf dem Tastenfeld und dem Kartenschlitz des Automaten.
Symbolbild © istockphoto/Daniel Tadevosyan

Die Nachricht, dass eine große Bank in Deutschland schließen möchte, hat für Aufsehen gesorgt. Hunderttausende Kunden sind davon betroffen. Jetzt gibt es weitere Details dazu.

Erst kürzlich gab eine große Bank bekannt, dass in Deutschland der Betrieb komplett eingestellt wird. Dies betrifft Hunderttausende Kunden. Was diese jetzt dazu wissen müssen.

Noch 2023 soll Schluss sein

Nun ist es offiziell verkündet worden, eine Bank, die in Deutschland Hunderttausende Kunden hat, stellt ihren Betrieb noch 2023 ein. Davon betroffen sind rund 160.000 Kunden. Bei diesen dürfte bald schon die Kontokündigung eintreffen. Gegen diese kann kein Einspruch eingelegt werden, weil die Bank ihren Betrieb in Deutschland komplett einstellt.

Die Fidor Bank AG erklärte auf ihrer Homepage, dass die Bank „ihr Bankgeschäft dieses Jahr einstellen“ wird. Wann dies jedoch der Fall sein wird, ist bislang nicht bekannt. Die Fidor Bank ist eine Direktbank, die jetzt mit ihren Kunden in Kontakt treten möchte, um mit ihnen das Verfahren zur Kontoschließung einzuleiten.

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Ausreichend Zeit zum Kontowechsel

Wie die Bank mitteilte, sollen die Kunden ausreichend Zeit zur Verfügung haben, und sämtliche Bankgeschäfte in ein anderes Bankinstitut transferieren zu können. Bei einer Bankschließung wären sämtliche Konten sowie Kreditkarten und Dispokredite mit sofortiger Wirkung gekündigt.

Gerade bei den Einlagengeschäften oder einem überzogenen Girokonto kann das verheerende Folgen für die Kunden haben, denn ein gekündigter Dispokredit muss unverzüglich zurückgezahlt werden. Auch für Zahlungseingänge oder Daueraufträge muss nun ein neuer Bankpartner gefunden werden.

Weitere Details zur Bankschließung

Wie das Unternehmen weiterhin mitteilte, sollen mit der Unterstützung des Eigentümers der Groupe BPCE sichergestellt werden, „Mit Unterstützung des Eigentümers Groupe BPCE ist sichergestellt, ‚dass alle regulatorischen Anforderungen und finanziellen Verpflichtungen erfüllt werden“.

Für Kunden mit einem überzogenen Dispokredit, also einem negativen Kontosaldo könnte eine Kontokündigung allerdings bedeuten, dass der Dispokredit sofort zurückbezahlt werden muss, denn die Bank teilte mit, dass dies bis spätestens zum Zeitpunkt der Beendigung erledigt sein müsse.