Insolvenz von Einzelhändler – Nächste beliebte Geschäft verschwindet

Große Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt.
Symbolbild

Und wieder kommt eine Hiobsbotschaft. Der nächste Einzelhändler muss Insolvenz anmelden und kann seine Geschäfte nicht weiterführen.

Das ist erst der Anfang, sagen Experten. Denn nach dem Schließen von Orsay und Conrad, folgt nun der nächste bekannte Einzelhändler.

Droht dem Einzelhandel das Aus?

Binnen kurzer Zeit ist nun der dritte Einzelhändler dazu gezwungen seine Läden zu schließen und muss sogar Insolvenz anmelden. Erst kürzlich gab Orsay bekannt, das ab 1. Juli sämtliche Filialen geschlossen werden. Auch Conrad hat bereits sein Aus bestätigt.

Wie jetzt bekannt wurde, sind diese Einzelhändler längst nicht die Einzigen. Auch Primark und Zara haben angekündigt, dass sie aufgrund der wirtschaftlichen Situation gezwungen sind, Filialen zu schließen. Damit verschwinden immer mehr Geschäfte aus den Innenstädten.

Große Ketten und kleine Läden

Neben den großen Ketten, die offenbar aus wirtschaftlichen Gründen Standorte reduzieren müssen, trifft es auch kleine Läden und Geschäfte, die am Standort nicht mehr bestehen können. So werden die Innenstädte nach und nach immer leerer.

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Der Einzelhandel steckt in einer Krise und das zeigt sich jetzt auch bei der Anmeldung des Insolvenzverfahrens von „Original Unverpackt“. Das 2014 gegründete Unternehmen gilt als der Vorreiter in Sachen „Zero Waste“.

Unverpackt muss einpacken

So bitter das klingt, doch wie es aussieht muss das „Original Unverpakt“ die Türen schließen. Beim Einkauf in diesen Läden bringt der Kunde seine Vorratsdosen oder Behälter einfach selbst mit und füllt im Laden die Menge ab, die er kaufen möchte.

So soll Müll und Verpackungsmüll vermieden und reduziert werden. Ähnliche Konzepte gibt es auch bei Drogerien mittlerweile wie dm und Rossmann. Auch ein großer Unverpacktladen in Dortmund muss schließen. Was genau die Gründe sind, ist bisher aber noch nicht an die Öffentlichkeit getragen worden.