Bis 30 cm Schnee erwartet: Kältewelle zieht sich durch den Januar

Ein Schneesturm in der Stadt.
Symbolbild © istockphoto/MahmutSonmez

Das kommt überraschend: Deutschland wird noch im Januar von einer Kältewelle erfasst und sogar Schnee soll darüber hinaus die Landschaften verzaubern. Experten gehen von bis zu 30 cm aus.

Bis vor einigen Tagen zeigte sich der Winter eher mild, denn die Temperaturen bewegten sich stetig über 0 Grad. Wer sich jetzt schon auf den Frühling gefreut hat, muss sich noch etwas gedulden. Denn der Winter hat scheinbar noch gar nicht richtig angefangen. Eine Kältewelle rollt über das Land und bringt noch im Januar Schnee. Meteorologen gehen davon aus, dass die Temperaturen ab jetzt drastisch sinken werden. Wir berichten, worauf die Deutschen jetzt vorbereitet sein sollten.

Kälteschock

Wenn die Temperaturen sich unter der 0-Grad-Marke befinden, steigen die Chancen auf Schnee. Für viele geht damit vermutlich ein sehnlicher Weihnachtswunsch in Erfüllung, doch andere fürchten die Konsequenzen. Tiefsttemperaturen in Deutschland bringen meist auch Chaos auf den Straßen mit sich und erschweren vielen Bürgern den Alltag. Besonders diejenigen, die im Südwesten und Süden des Landes leben, sollten vorbereitet sein. Denn in den nächsten Tagen wird es frostig.

Grund für den Temperaturumschwung sind kalte Luftmassen, welche aus Osteuropa nach Deutschland strömen. Die Temperaturen am Dienstag, den 09. Januar,  sinken in ganz Baden-Württemberg drastisch. So sind für Heidelberg und Karlsruhe beispielsweise –5 bis –2 Grad vorausgesagt. Doch vor allem der Wind kann dazu führen, dass es sich durchaus kälter anfühlt, als es eigentlich ist.

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Das Wochenende

Die Temperaturen bleiben den Prognosen nach auch in den Folgetagen unter dem Gefrierpunkt. Besonders am Wochenende soll es dann im Südwesten eisig kalt werden. Experten rechnen auch mit dem ersten Schnee in höheren Lagen. Die Kältewelle dieses Januars könnte kurz darauf, am Montag, den 15. 01., schon für Schnee in der gesamten Region sorgen.

Scheinbar baut sich eine Luftmassengrenze im Norden Baden-Württembergs auf, die bis zu 30 cm Schnee bringt. Nach einigen eiskalten Tagen soll das Wetter dann bereits am Mittwoch wieder umschwenken und die Deutschen können wieder  Temperaturen bis zu 8 Grad erwarten. Doch der Wetterwahnsinn ist lange nicht vorbei. Meteorologen sehen schon am Folgetag wieder Minusgraden entgegen. Im Süden zeigt die Wetterkarte ein ähnliches Bild. Alle, die hier wohnen, sollten sich ab dem 15. Januar auf Eis und Schnee einstellen.