Erster Bodenfrost in den nächsten Tagen – September bringt Kälte

Auf einer weiten Landschaft sieht man den Frost am Morgen. Die Sonne geht gerade auf. Der Frost hat sich über die Felder und die kahlen Bäume gelegt.
Symbolbild © istockphoto/Ville Heikkinen

Es ist heiß und ganz Deutschland schwitzt. Doch die Hitze hat bald ein Ende. Es soll kühler werden und es ist sogar Bodenfrost möglich.

Der August zeigt sich dieser Tage noch mal von seiner heißen Seite. Die Temperaturen überschreiten die 30 Grad Marke und die Nächte sind tropisch. Doch der Sommer ist im Endspurt und wir müssen uns bald von ihm verabschieden.

Bald kommt der Herbst

Am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Pünktlich dazu gehen auch die Temperaturen zurück. Es gibt gewissermaßen einen „Kaltstart“ in den September. Laut dem amerikanischen Wettermodell wird es bereits im September frostig und kalt. Vor allem bei den Frühtemperaturen.

„Es wird eine deutliche Abkühlung berechnet.“ Das sagt auch Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei Wetter.net.

Schon ab dem ersten Septemberwochenende müssen sich die Menschen also auf kühlere Temperaturen einstellen. Die Frühtemperaturen sollen dann gerade mal bei 5 bis 7 Grad liegen, so ein Trend für den 7. September.

In den Mittelgebirgslagen könne es sogar den ersten Bodenfrost geben, in den Alpen sei Luftfrost möglich, warnt der Wetterexperte.

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Umschwung könnte unangenehm werden

Die Temperaturen gehen zurück und die Hochdrucklagen sind vorbei. Der Herbst kommt, und zwar schon bald.

Für die Menschen in Deutschland kann das unangenehm werden. Denn in der letzten Augustwoche wird es noch einmal heiß. Dann gehen die Temperaturen nach und nach zurück, unter anderem auch durch regionale Unwetter. Diese ziehen über einige Landesteile.

„Schwere Gewitter, Unwetterpotenzial und dann wird es kühler“, sagt Dominik Jung. „Schon am Samstag gehen die Temperaturen deutlich in den Keller.“

Doch auf Regen müssen wir leider noch ein wenig warten, zumindest in den meisten Teilen Deutschlands. Es wird nur eine sehr geringe Niederschlagsmenge erwartet. Im Norden und Süden Deutschlands sieht es da allerdings durchaus anders aus. Hier macht die Niederschlagskarte Hoffnung. Denn im Norden und an den Küsten sind bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

In Baden-Württemberg wird lediglich mit rund 25 Litern gerechnet.