Großer Wetterumschwung: Frostpeitsche kommt auf Deutschland zu

Gefrorenes Feld mit Bäumen und Spuren von einem Traktor. Im Hintergrund ist Nebel und die Sonne scheint.
Symbolbild © istockphoto/Markus Volk

Ein großer Wetterumschwung erwartet Deutschland diesen Monat. Neben Regen und niedrigen Temperaturen kann es ebenfalls zu Frost kommen. 

Normalerweise enden die Eisheiligen am 15. Mai, nun kommt jedoch ein großer Wetterumschwung auf Deutschland zu. Nach den ersten warmen Tagen in Baden-Württemberg teilten viele Menschen die Erwartung, dass die Temperaturen nun steigen würden. Tatsächlich gab es während der Eisheiligen keinen Frost und die Minusgrade blieben fern. Trotzdem wird es nicht wirklich sommerlich.

Regen und niedrige Temperaturen in Baden-Württemberg

Die Eisheiligen bis zum 15. Mai führten stattdessen zu herbstlichen Bedingungen mit starkem Regen und ungemütlichem Wetter. Es gibt keine Anzeichen für eine Besserung nach dem Ende der Eisheiligen. Der bisher verregnete Frühling setzt sich fort. Aufgrund eines Tiefs über dem Mittelmeer kann der Sommer nicht richtig durchbrechen. Laut den neuesten Prognosen sollen die Temperaturen in ganz Deutschland, einschließlich Baden-Württemberg, erneut stark fallen. Dominik Jung, ein Diplom-Meteorologe bei wetter.net, kündigt an: „Es könnte noch einmal richtig kalt werden“. Das GFS-Modell hat Frühstückstemperaturen von 1 bis maximal 5 Grad Celsius für Donnerstag (18. Mai) in Baden-Württemberg berechnet. Bei Temperaturen um 2 oder 3 Grad könnte es sogar zu Bodenfrost kommen, warnt Dominik Jung.

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Im Mai gibt es Frost und im Juni beginnt die Badesaison

Zurzeit beeinflusst ein Tiefdruckgebiet das Wetter in Baden-Württemberg. Aufgrund einer Luftströmung aus südöstlicher Richtung gelangt äußerst feuchte Luft in die Region. Dadurch kommt es momentan häufig zu Niederschlägen und niedrigen Temperaturen. Ab dem 15. Mai wird sich zum Regen auch Bodenfrost gesellen. Die Höchsttemperaturen sollen am Mittwoch, dem 17. Mai, in Baden-Württemberg auf 16 Grad fallen. Dies ist auf den Einfluss von kalter Luft zurückzuführen, die über Deutschland hinwegzieht. In einer Höhe von 1.500 Metern werden im Südwesten des Landes sogar Minustemperaturen zwischen -2 und -3 Grad erwartet. Besonders kalt wird es am Donnerstagmorgen, dem 18. Mai. Dominik Jung warnt, dass empfindliche Pflanzen unbedingt erneut geschützt werden sollten. Der Mai hat in diesem Jahr wirklich mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Allerdings gibt es Hoffnung auf eine spannende Wetterentwicklung im kommenden Monat. Die Langzeitprognosen deuten darauf hin, dass der Sommer in Baden-Württemberg im Juni beginnt. Sogar badetaugliche Temperaturen werden erwartet.