Diese Stadt in Baden-Württemberg zahlt das höchste Bürgergeld

Bargeld, vor allem zwei Euro Münzen und verschiedene Geldscheine, liegen auf einem Tisch. Darauf liegt ein Schild aus Holz mit der Aufschrift Bürgergeld
Symbolbild © istockphoto/Stadtratte

Hier wohnen lohnt sich: In dieser Stadt in Baden-Württemberg erhalten Einwohner das meiste Bürgergeld. Wer hier lebt, bekommt weitaus mehr finanzielle Unterstützung als alle anderen.

Wer in Deutschland lebt und keinen Job hat, muss sich prinzipiell keine Sorgen machen, dass er auf der Straße landet. Der Staat unterstützt Arbeitslose mit dem Bürgergeld und bietet ihnen damit eine finanzielle Grundlage. Jedoch bekommen nicht alle Betroffenen denselben Betrag aufs Konto. Die Höhe der staatlichen Unterstützung hängt vom jeweiligen Wohnort ab. Dabei hebt sich besonders eine Stadt in Baden-Württemberg von allen anderen ab. Denn wer hier lebt, bekommt das höchste Bürgergeld. Wir berichten, um welchen Ort es sich handelt.

Mehr Geld für alle

Das Leben in Deutschland wird durch die Inflation Jahr für Jahr teurer. Dementsprechend wird auch die Höhe der staatlichen Unterstützung immer wieder angepasst. Zuletzt hat der Staat das Bürgergeld Anfang 2024 für alle angepasst. Wie viel der einzelne bekommt, hängt allerdings davon ab, wo seine Meldeadresse ist. Generell kann man davon ausgehen, dass der Betrag knapp über tausend Euro pro Monat und Haushalt in Baden-Württemberg liegt.

Denn der Durchschnitt des Bürgergelds, das in dem Bundesland ausgezahlt wird, liegt bei 1.170 Euro pro Haushalt. In welcher Stadt in Baden-Württemberg genau man wohnt, macht für Empfänger des Bürgergelds dann jedoch den entscheidenden Unterschied. So bekommen alle, die im Kreis Sigmaringen leben, beispielsweise nur 1.060 Euro pro Monat ausgezahlt. Sie befinden sich damit auf dem letzten Platz, wenn es um die Höhe der Auszahlung in dem Bundesland geht.

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Das lohnt sich

Im Vergleich bekommen alle, die in einer Stadt in Baden-Württemberg leben, die zum Neckar-Odenwald-Kreis gehört, schon 1.077 Euro. Wer über den Wechsel seines Wohnortes nachdenkt, sollte definitiv zunächst prüfen, wie viel Bürgergeld man wo bekommt. Denn nur wenige Kilometer Unterschied können einige Euro mehr im Monat bedeuten. Ein gutes Beispiel hierfür sind der Stadtkreis Heilbronn und der Landkreis Heilbronn. An alle, die in Letzterem Leben, zahlt die Bundesagentur für Arbeit tatsächlich 67 Euro mehr im Monat aus, also insgesamt 1.196 Euro.

Das ist ein großer Unterschied zum angrenzenden Hohenlohekreis. Statt 1.196 Euro überweist der Staat an Menschen, die dort leben, nur 1.102 Euro monatlich. Wer den maximalen Betrag absahnen will, sollte laut Tabelle allerdings in den Kreis Ludwigsburg ziehen. Mit 1.275 Euro pro Monat steht die Gegend auf Platz eins der Liste. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass mehr Geld am Ende des Monats übrig bleibt. Denn die Bundesagentur für Arbeit ermittelt die Höhe der Auszahlungen unter anderem anhand der Kosten für eine Unterkunft in der Region.